Beratung über Verkehrsthemen und Jugendförderung
In der Sitzung des Gemeinderates Steinach vom 18. Juni 2026 wurden vorwiegend Anträge aus dem Bereich Verkehrswesen behandelt. Auch wurde an die KLJB Münster ein Zuschuss für die Sanierung des Gruppenraumes bewilligt.
Nach der Eröffnung der Gemeinderatssitzung durch die erste Bürgermeisterin Christine Hammerschick wurde zunächst die Niederschrift des öffentlichen Teils der Gemeinderatssitzung vom 28. Mai 2026 durch den Gemeinderat Steinach genehmigt.
Anschließend gab die erste Bürgermeisterin die in der nichtöffentlichen Sitzung vom 28. Mai 2026 gefassten Beschlüsse bekannt. So wurde ein notarieller Tauschvertrag zum Tausch der Flurnummern 2112, 2113 jeweils Gemarkung Agendorf für den Bereich der geplanten Erweiterung der Deponieanlage genehmigt. Auch genehmigte der Gemeinderat Steinach die notarielle Urkunde zum Auftausch einer Teilfläche für die Umsetzung von Verkehrsflächen im Bereich des Gewerbe- und Industriegebietes Steinach Süd. Im Kalenderjahr 2026 wurden unter anderem für die Bereiche Grundschule, Kinderhaus, Bücherei, Seniorenbetreuung Spenden geleistet, deren Vereinnahmung durch Beschluss des Gemeinderates Steinach nachträglich gebilligt wurde.
Nachdem in der konstituierenden Sitzung des Gemeinderates Steinach die Besetzung des örtlichen Rechnungsprüfungsausschusses festgelegt wurde, musste die Besetzung des Vorsitzes sowie der Stellvertretung des Vorsitzes durch den Gemeinderat Steinach bestimmt werden. Auf Vorschlag der Mitglieder des örtlichen Rechnungsprüfungsausschusses wurde Gemeinderätin Frau Martina Neumaier als Vorsitzende und Gemeinderat Herr Martin Haberl als Stellvertreter der Vorsitzenden bestimmt.
Die Gemeinde Kirchroth hat in seiner Sitzung am 25. November 2025 beschlossen, den Flächennutzungsplan der Gemeinde Kirchroth für die Grundstücke Fl.-Nr. 204/1 sowie Teilflächen aus Fl.-Nrn. 205, 200 und 207 der Gemarkung Krumbach zu ändern. Hierbei sollen jeweils Teile dieser Flächen als Allgemeines Wohngebiet (WA) und als öffentliche Verkehrs- und Grünflächen dargestellt werden. Im Rahmen der frühzeitigen Beteiligung der Träger öffentlicher Belange bat die Gemeinde Kirchroth um die Abgabe einer Stellungnahme zur vorliegenden Bauleitplanung. Nach Vorstellung und Erläuterung der Festsetzungen durch Text und durch Planzeichen kam der Gemeinderat Steinach zu dem Ergebnis, dass gegen die vorgelegte Planung weder Bedenken noch Einwendungen erhoben werden.
Die Katholische Landjugend Münster hat den Gruppenraum in Münster saniert. Für die Sanierung sind Kosten in Höhe von brutto € 1.926,98 (inklusive Arbeitsstunden) entstanden. Der Kreisjugendring Straubing-Bogen hat die Maßnahme mit einem Betrag in Höhe von 1.730,80 bezuschusst und bat die Gemeinde Steinach um Kofinanzierung des Restbetrages in Höhe von
€ 196,18. Der Gemeinderat Steinach genehmigte die Auszahlung eines Zuschusses in Höhe von brutto € 196,18.
Betroffene Eltern der Schülerinnen und Schüler aus dem Bereich Oberes Dorf in Steinach haben einen Antrag auf Verbesserung der Verkehrssicherheit für Schulkinder gestellt. So sollten vor allem im Bereich Hafnerstraße verkehrssichernde Einrichtungen in Form eines Gehweges oder eine Gehwegmarkierung hergestellt werden, sodass Schülerinnen und Schüler sicher über die Hafnerstraße und weiterführend über die August-Schmieder-Straße zur Grundschule Steinach gelangen. Auch für den Bereich Johann-Gnogler-Straße und Ludwig-Lehner-Straße sollten entsprechende Vorkehrungen getroffen werden. Mitunter wurde beantragt, dass im südlichen Randbereich des allgemeinen Wohngebietes Steinach Ost ein neuer Gehweg gebaut werden sollte, der die Straßen St.-Michael-Straße und Ludwig-Lehner-Straße verbindet. Zum vorliegenden Antrag fasste der Gemeinderat Steinach den Beschluss, dass zunächst ein bestehender Gehweg ausgehend vom Objekt Alte Schule Steinach in Richtung August-Schmieder-Straße ertüchtigt werden sollte. Der bestehende Gehweg diente bereits in der Vergangenheit den Schülerinnen und Schülern der ehemaligen Grundschule Steinach als Fußweg. Im Bereich Johann-Gnogler-Straße gestaltet sich die Erstellung eines Gehweges aufgrund der ohnehin eingeschränkten Fahrbahnbreite als sehr schwierig. Im Einmündungsbereich Johann-Gnogler-Straße/ Ludwig-Lehner-Straße sollte daher zunächst über einen Verkehrssicherungsspiegel eine verbesserte Einsichtnahme in den Straßenbereich ermöglicht werden.
Im Gewerbegebiet Rotham II wurde bereits vor mehreren Jahren ein Halteverbot eingerichtet. In den letzten Monaten nahm das Parken im Haltverbot durch LkWs drastisch zu, weswegen sich ein Anwohner an die Gemeinde Steinach wandte. So würde vor allem der Zufahrtsbereich zum Betriebsgelände des Anwohners durch auf der gegenüberliegenden Straßenseite parkenden LkWs permanent eingeschränkt. Nachdem die Polizei Anfang Juni einmal vor Ort war und die im Halteverbot parkenden LkWs bereits deren Fahrzeugführer angemahnt hat, konnte das Problem kurzfristig behoben werden. Zwischenzeitlich hat sich das ursprüngliche Parkverhalten verschlimmert und es wurde sogar ein privat bereit gestellter Bio-Restmüllbehälter von den Fahrzeugführern zur Entsorgung von Restmüll verwendet. Der betroffene Anwohner beantragte daher die Veranlassung weiterer Maßnahmen zur Eindämmung des Parkens im Halteverbot. Nach Beratung kam der Gemeinderat zu dem Ergebnis, dass sich die Gemeinde Steinach zunächst mit der Polizeiinspektion Straubing bezüglich möglicher Maßnahmen zur Einschränkung des Parkens im Halteverbot abstimmt.
Im Bereich der Gemeindeverbindungsstraße Pellham/Wolferszell wurde im Zeitraum vom 28. April 2026 bis 11. Mai 2026 eine Geschwindigkeitsmessung mit Verkehrsdatenauswertung durchgeführt. Die Messung brachte das Ergebnis, dass Gemeindeverbindungsstraße im vorgenannten Zeitraum von 6.081 Fahrzeugen frequentiert wurde. Der Anteil an Schwerlastverkehr lag bei 247 LkWs. Die Anzahl der gemessenen Fahrten von PkWs betrug 4.428 Fahrten, gefolgt von einem Fahranteil mit VANs mit 961 Bewegungen. Die Durchschnittsgeschwindigkeit v85 lag bei 73 km/h. Im Vergleich dazu liegt die maximal zulässige Höchstgeschwindigkeit bei 60 km/h. Nachdem im betroffenen Bereich die Durchfahrt lediglich für Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen sowie für den landwirtschaftlichen Verkehr zulässig ist, sollten die Frequentierung durch den Schwerlastverkehr sowie auch die Geschwindigkeitsüberschreitungen kontrolliert werden. Diesbezüglich hat die Gemeindeverwaltung Steinach bereits Kontakt mit der Polizeiinspektion Straubing aufgenommen.
Unter dem Tagesordnungspunkt Informationen und Anfrage informierte die erste Bürgermeisterin über die Informationsveranstaltung zur Sanierung der Ortsdurchfahrt Münster, Kreisstraße SR 16, die am Dienstag, den 02. Juni 2026 um 19.00 Uhr im Saal des Gasthauses in Münster stattfand. Weiter gab die erste Bürgermeisterin bekannt, dass über das Portal Zoll-Auktion bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens aus dem Bereich Bauhof über dem Gebotspreis veräußert werden konnten. Nach Beendigung der Sitzung des öffentlichen Teils wurden die Tagesordnungspunkte der nichtöffentlichen Sitzung behandelt.








