60plus ist eine Einrichtung der Gemeinde Steinach. 2011 gründete man diesen „Verein“ und seit 2012 werden monatlich Veranstaltungen und Fahrten für Senioren angeboten.

 

Die Seniorenbeauftragten der Gemeinde Hans Agsteiner und Detlev Schneider organisieren die Verantaltungen.

Kontakt 60plus-Treff

Detlev Schneider (Tel. 09428/8740) oder Hans Agsteiner (Tel. 09428/1602)


Programm 60plus 2023

Hier gehts zum Programm


Jahresabschluss 2022

60plus eine Institution in der Gemeinde

Rückblick und Vorstellung Programm 2023

 

Am Freitag, 25. November 2022 haben sich die 60plus-Freunde aus dem Gemeindebereich und die, die es werden wollen in der Schlossgaststätte in Steinach zum Jahresabschluss getroffen. Das Jahr 2022 war ein interessantes Veranstaltungsjahr.

Nach einer Brotzeit blickte der Seniorenbeauftragte der Gemeinde Steinach, Detlev Schneider, in einem Film auf die Ausflüge und Veranstaltungen des Jahres 2022 zurück. Das Jahr begann holprig. Denn coronabedingt mussten die Programmpunkte im Januar und Februar abgesagt werden. Im März startete die 60plus-Gruppe nach Regensburg ins Haus der Bayerischen Geschichte. Das Freilichtmuseum in Massing, die Westernstadt Pullman City und der Nepaltempel waren weitere Ziele. Erinnerungen an die Schifffahrt in Passau, den Besuch des Nationalparks, Burg in Burghausen oder die Führung am Flugplatz Wallmühle wurden beim Film wieder wach. Auch das letzte Ziel das Miniaturland Blue Brix in Straubing fand großes Interesse.

Ein Ausflug steht 2022 am 9. Dezember noch an. An diesem Tag geht die Fahrt zum Weihnachtsmarkt am Waldwipfelweg in Maibrunn.

 

Der Arbeitskreis, mit Detlev Schneider, Hans Agsteiner, Heinz und Magdalena Dahlke, Erich Mikettiuk, Gisela Haßkerl und Gerhard Heinl hat für das Jahr 2023 wieder ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Der Seniorenbeauftragte der Gemeinde Steinach, Hans Agsteiner, stellte das neue Programm vor. Bereits am 12. Januar beginnt dies mit einer Führung des Werkes der Firma Sennebogen in Steinach. Im Februar lädt der Arbeitskreis zu einem Filmvortrag mit Kaffee und Kuchen ins Sport- und Pfarrheim. Die Ereignisse der Jahre 2020 bis 2022 in der Gemeinde Steinach werden von Detlev Schneider gezeigt. Schloss Emeram in Regensburg, die Brauerei Dimpfl in Furth im Wald, eine Fahrt nach Schwandorf mit Besichtigung der Erlebniskugel in der Seenlandschaft, das Silberbergwerk in Bodenmais und vieles mehr stehen 2023 auf dem Programm.


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Magdalena und Heinz Dahlke bedankten sich im Namen der Senioren bei Detlev Schneider und Hans Agsteiner für ihre Mühen mit einem kleinen Präsent.

 

Hans Agsteiner dankte der Gemeinde Steinach für die Unterstützung. Der Rückblick und die Programmvorschau zeigten eindrucksvoll, wie sich der Steinacher 60plus-Treff zu einer beliebten gemeindlichen Institution entwickelt hat. Die Eigenbeteiligung muss jedoch wegen der gestiegenen Unkosten auf 15 Euro pro Person und Fahrt erhöht werden.

Auch die Gemeinde Steinach habe, wie Bürgermeisterin Christine Hammerschick informierte, ihre Unterstützungssumme verdoppelt und unterstützt die Aktivitäten mit 2000 Euro im Jahr. Die Senioren seien für Hammerschick eine Herzensangelegenheit. Jeder Cent sei hier bei 60plus gut angelegt. Hoffnung machte Bürgermeisterin Christine Hammerschick den Senioren bei der Tagespflege und dem betreuten Wohnen in Steinach. Es sei ein Grundstück in Aussicht und für dieses sei bereits ein Tauschgrundstück angekauft worden. Schön wäre es, wenn noch in dieser Legislaturperiode dieses Vorhaben verwirklicht werden könne. Zumindest sollten die Voraussetzungen hierfür geschaffen sein. Der Kreistag, so Hammerschick, beschäftige sich auch mit dem Thema wie Senioren solange wie möglich zuhause wohnen können.


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Bürgermeisterin Christine Hammerschick dankte dem Arbeitskreis und gab einen Ausblick auf die Vorhaben der Gemeinde Steinach hinsichtlich Tagespflege und betreutes Wohnen.


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Die Gäste und Arbeitskreismitglieder beim Jahresabschluss an einem Tisch

Seniorenbeauftragter Hans Agsteiner, Pfarrer Christof Hagedorn, Altbürgermeister Karl Mühlbauer, Bürgermeisterin Christine Hammerschick, Kassier Heinz Dahlke und AK-Mitglied Magdalena Dahlke v.l.

 

Bilder aus der Gästerunde

 

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Faszination, Spaß und Spannung

Besuch Blue Brix – Straubinger Wunderwelten

 

Am Freitag, 11. November 2022 starteten die 60plus-Freunde ihre Fahrt nach Straubing in die Blue Brix Wunderwelten. „Von der Nordsee zu den Alpen“, konnten die Besucher auf einen Streifzug durch „Deutschland en miniature“ gehen. Über 100 Lokomotiven mit den dazugehörigen Wagen aus der über 175 Jahre langen Eisenbahn-Geschichte waren auf der Anlage unterwegs.

Eine Nord-Südreise beginnend in Kanada mit seinen wunderschönen Wald- und Seen-Flächen fuhren die Dampfloks im Jahr 1889 nach Süden. Sie hielten in einer typischen Westen-Stadt mit vielen spannenden Wild-West Szenen, bevor Sie durch die Glut der Canyons (vorbei am Indianer-Dorf und den Bisonherden) fuhren, um nach New-Mexiko zu gelangen.

Mexiko Blue Brix 2022 32

Schweizer Bergwelt bei Unwetter

Bild Schweizer Bergwelt bei Unwetter

Besonders eindrucksvoll zeigte sich der Schweizer Anlagenteil mit seinem mächtigen Gebirge.

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Ein separater Anlagenteil mit 130 qm Fläche befasste sich im Speziellen mit der Stadt Straubing. Hier entdeckten die 60plus-Freunde viele bekannte Gebäude der Straubinger Innenstadt, wie zum Beispiel den Stadtturm, den Wasserturm, das Straubinger Schloss und vieles mehr. Mit dabei war auch das Gäuboden-Volksfest und der Straubinger Tierpark.

Volksfest Blue Brix 2022 17Schloss Blue Brix 2022 18Straubing Blue Brix 2022 11

 

 

 

 

Spannung und Spaß

Etwas ungläubig standen die Besucher vor dem Virtual Reality Coaster. Bei einigen siegte die Neugier und stiegen in den Coaster. In der virtuellen Achterbahn konnte man tolle Achterbahn-Fahrten erleben oder mit einem Formel 1 Rennwagen über die Rennstrecke rasen.

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Viele zog es zum 5-D Kino, ein Erlebnis der ganz besonderen Art. Ausgestattet mit einer 3D-Brille tauchten die 60plus-Freunde in actiongeladene Filme mit Spezial-Effekten, wie zum Beispiel Wind, Wasser oder Schneeflocken, ein.

5D Kino Blue Brix 2022 34

Im Bistro konnten die 60plus-Freunde eine Pause einlegen. Der Kaffee und Kuchen wurde mit einer Modellbahn an den Tisch gefahren. Durch die großen Panorama-Fenster, sah man direkt auf die Bahngleise der viel befahrenen Strecke Regensburg – Passau.


Über den Wolken

Einen Eindruck vom Flugplatz Straubing-Wallmühle erfuhren die 60plus-Freunde bei einer Führung am Freitag, 7 Oktober 2022 auf dem Flugplatzgelände. Empfangen wurden die über 50 Teilnehmer vom Geschäftsführer Florian Kindzorra und dem ehemaligen Geschäftsführer Klaus Hofmann, die auch die Führungen durchführten. In einer Präsentation erfuhren die Teilnehmer viel Neuigkeiten über den Straubinger Flugplatz. Der Straubinger Flugplatz ist für Sicht- und Instrumentenflug ausgestattet. Der ICAO-Code für den Flugplatz lautet EDMS (Europa-Deutschland-München-Straubing). Im Durchschnitt werden jährlich rund 27.000 Starts und Landungen abgewickelt. 120 Flugzeuge sind in Wallmühle stationiert. In einem Rundgang über das Vorfeld wurde ein Blick in die Wartungshalle und einen runden Hangar geworfen, in dem Flugzeuge geparkt sind. Auf dem Tower erfuhren die Teilnehmer, wie der Funkverkehr und die Starts- und Landungen abgewickelt werden. Bei der Brotzeit im Flugplatzrestaurant konnten die Starts und Landungen verfolgt werde. Viele Teilnehmer waren von der großen Anzahl der Starts und Landungen überrascht. Zum Zeitpunkt des Besuches waren es an diesem Tag bereits 115.

 

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Herzlich Willkommen am Flugplatz Straubing-Wallmühle

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Führung am Flugfeld

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Blick in die Wartungshalle

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Tower

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Die Gruppe bei der Flugplatzführung


 

Burghausen war das Ziel

 

Die Septemberfahrt führte die 60plus-Freunde am 9.9.2022 nach Burghausen. Dies war die weiteste Fahrt des Jahres und die 57 Teilnehmer verbrachten einen interessanten Nachmittag. Die Burg in Burghausen war das Ziel. Hier warteten bereits zwei Gästeführerinnen auf die Teilnehmer und in zwei Gruppen wurde die Burg von Vorhof zu Vorhof bis zur Hauptburg „erobert“. Die Burg Burghausen ist mit ihren fünf Vorhöfen und einer Länge von etwas über 1000 Metern eine der längsten Burganlagen der Welt. Die fünf Höfe, ehemals durch Gräben und Toranlagen gesichert, unterteilen als Abschnitte der Befestigung das Bergplateau und bilden mit ihren Wehrmauern, Toren und Türmen und den Wirtschafts- und Wohnbauten für die Hofbeamten und Handwerker den Auftakt der Gesamtanlage. Hier, so erfuhren die Teilnehmer, wohnten und arbeiteten Hofröhrenkehrmeister (Kaminkehrer), Benefiziaten oder Rentmeister und Überlandreiter (für Finanzen zuständig). Auf der Burganlage war auch Platz für 200 Rösser. Heute ist die Burganlage mit den einzelnen Gebäuden vermietet und es wohnen 120 Personen in der Anlage.

Das Ziel der Führung war die Hauptburg am schmalsten Teil der Anlage. Der Torbau mit anschließendem Torzwinger, die hohe Schildmauer und der Bergfried sicherten den Zugang zur Hauptburg. Dieser innerste Burgbereich umfasst die Gebäude für die herzogliche Familie und ihren engeren Hofstaat. Im Palas oder Fürstenbau befanden sich die herrschaftlichen Wohn- und Repräsentationsräume, in der Kemenate waren die Gemächer des weiblichen Hofstaates untergebracht.

Nach gut 90 Minuten Führung ging die Busfahrt nach Raitenhaslach. Hier hinterließ die über 800 Jahre alte Klosterkirche, aufgebaut auf einem romanischen Kern, der grandiose barocke Kirchenraum mit seiner Rokoko-Ausstattung einen überwältigenden Gesamteindruck.

Einen positiven Eindruck hatten die Teilnehmer auch von einem der schönsten Klostergasthöfe. Hier in der Bräustube kehrten die Teilnehmer ein und mit einer Brotzeit ging es gestärkt zurück nach Steinach.

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Klosterkirche Raitenhaslach 2

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 60plus-Treff im Nationalpark Bayerischer Wald

 

Bei herrlichem Sommerwetter startete der Steinacher 60plus-Treff zu einer Nachmittagsfahrt in den Bayerischen Wald, Ziel: Nationalpark. Detlev Schneider und Hans Agsteiner informierten im Bus über den Besichtigungsablauf und über die Entstehung und Entwicklung dieses Naturschutzgebietes, das zusammen mit dem benachbarten Nationalpark Sumava mit einem Umfang von zusammen 68 064 Hektar als das größte zusammenhängende Waldschutzgebiet Mitteleuropas gilt.

Nach Agsteiner ist der Nationalpark am 7. Oktober 1970 als erster Nationalpark Deutschlands im Landkreis Freyung-Grafenau gegründet und 1997 auf fast die doppelte Fläche erweitert worden. Geschützt werden vor allem Bergmischwälder aus Tannen, Buchen und Fichten, Bergfichtenwälder und in den Tälern Hochmoore und einige Urwaldreste. Große Teile der Fläche sind bis zur Nationalparkgründung forstwirtschaftlich genutzt worden. Als 1983 ein Sturm 30 000 Festmeter Holz zu Fall brachte, wurde beschlossen, in den Naturzonen nicht mehr in die natürliche Entwicklung einzugreifen. Es sollte ein „Urwald für unsere Kinder und Kindeskinder“ entstehen. Das Nationalparkmotto, so Agsteiner, hieß fortan „Natur Natur sein lassen“. Doch in den 1990iger Jahren gab es große Probleme und Aufregung in der Bevölkerung. Der Borkenkäfer hatte bedeutende Waldflächen befallen, aber man hat zu seiner Bekämpfung nicht eingegriffen, so dass ein Teil der Hochlagenwälder flächig abgestorben ist. Bürgerbewegungen pro und contra Nationalpark formierten sich. Es ist zu einem Kompromiss gekommen, nach dem mindestens 75 Prozent des Nationalparks frei von menschlichen Eingriffen bleiben sollen.

Regelmäßig besuchen heute rund 1,3 Millionen Menschen pro Jahr das Schutzgebiet. Damit ist der Nationalpark ein bedeutender Wirtschaftsfaktor in der Region des Bayerischen Waldes geworden.

Im Nationalpark angekommen, teilten sich die Besucher aus Steinach in zwei Gruppen. Die erste Gruppe wanderte mit Detlev Schneider zum berühmten Waldwipfelpfad, das ist ein Turm, von dem sie eine herrliche Aussicht genießen konnten. Die zweite Gruppe wanderte mit Hans Agsteiner auf gemütlichen Spazierwegen durch den schattigen Wald. Leider waren keine Tiere zu sehen, da diese sich bei der Hitze im Unterholz versteckt hielten. Im gemütlichen Cafe fanden bei Kaffee und Kuchen oder Eis angeregte Diskussionen über das Steinacher Gemeindeleben statt.

Nachdem sich die zwei Gruppen wieder vereint hatten, ging es mit dem Bus nach Niederalteich, wo man sich im schattigen Biergarten des Klosterhofs bei einer bayerischen Brotzeit erholte. Auf der Heimfahrt informierte Detlev Schneider über den nächsten geplanten Treff, der nach Burghausen führen wird.

60plus


Donau stand im Mittelpunkt

Bei sonnigem Wetter machten sich am 15. Juli 2022 55 60plus-Freunde mit dem Bus auf den Weg nach Passau. Hier wartete bereits das Kristallschiff auf eine zweistündige Rundfahrt von Passau nach Kasten, Obernzell und zurück. Wer einen Rundgang durch das Schiff machte, konnte die Attraktionen an Bord finden, wie z.B. Kristallwasserspielen, Neptuns Reich, Wassertheater und weiteren Kristall- und Wassersehenswürdigkeiten. Im Kristallschiff sind rund eine Million Swarovski-Kristalle verbaut.

Schon beim Betreten des Schiffes erleben die Gäste bei den „Kristallwasserspielen“ das Element Wasser hautnah – zwei riesige, kristallbesetzte steinerne Prunkvasen sprudeln illuminierte Wasserfontänen und erzeugen eindrucksvolle Wassereffekte. Über dem Ganzen schwebt ein gigantischer Kristall-Lüste, der den Himmel über der Galerieöffnung auf einer Länge von über zwölf Metern in eine gläserne Tropfensinfonie verwandelt. Eingebettet in einen Teich, verbindet eine „Harfentreppe“ aus Kristall den Kronsaal mit der „Bel Étage“ – dem Mitteldeck. Von der Galerie mit hatte man einen herrlichen Blick auf den Kronsaal und den Kristalllüster.

Über einen Kristallgang gelangt man auf die großzügigen Sonnendecks. Hier verteilten sich die 60plus Freunde und genossen bei Sonne die Schifffahrt. Vorbei am Zufluss der Ilz und des Inns ging es nach Kasten und über Obernzell wieder zurück.

Nach kurzer Busfahrt machte man Station im Meilhamer Gasthaus. Im Biergarten, direkt an der Donau, ließen sich die Teilnehmer die Brotzeit schmecken. Die zwei Stunden vergingen wie im Nu und es hieß die Heimfahrt antreten.

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Steinacher 60plus-Treff besuchte Nepal Himalaya Park Wiesent

und Klosterkirche Frauenzell

 

Am Fuße des Bayerischen Waldes, unweit der Donau, erwartete die Mitglieder des Steinacher 60plus-Treffs bei ihrem Ausflug am Montag, den 20. Juni, zunächst keine Kirche und auch kein Schloss, sondern ein faszinierender nepalesicher Tempel, eingebettet in einen spannenden und artenreichen Staudenpark, gepaart mit zahlreichen asiatischen Kunstwerken. Zuvor hatten die Moderatoren Detlev Schneider und Hans Agsteiner die Teilnehmer im Bus begrüßt und auf den Besuch vorbereitet. Man konnte u.a.erfahren, dass es sich hier um einen mittlerweile auf neun Hektar großen Nepal Himalaya Park handelt, einem Ort, an dem sich Kultur und Natur auf Innigste verbinden. Der Nepal Himalaya Pavillon ist im Jahr 2000 für die Expo in Hannover erstellt worden. Nachdem ihn dort über 3,5 Millionen Besucher bewundern konnten, wurde er komplett zerlegt und nach Wiesent transportiert. Hier hat man ihn wieder aufgebaut und im Juli 2003 für Besucher zugänglich gemacht. Ein Ort des Friedens und der Ruhe, eingebettet in eine große Gartenanlage mit einem Schaugarten von 6 000 verschiedenen Pflanzenarten mit zwei großen Teichen. Im neu angelegten Chinagarten steht der Neubau eines chinesischen Pavillons sowie eine Brücke und ein großes Ehrentor. Duft- und Kräutergarten, heimische Waldpflanzen sowie japanische und amerikanische Waldstauden ergänzen den Bestand. Der Höhepunkt des Besuchs war natürlich der Nepal Himalaya Pavillon, er ist das einzige Gebäude, in dem Schreine von Buddhisten und Hindus zusammen in einem Bauwerk zu finden sind. Der 22 Meter hohe vergoldete Turm ist ein weiterer Blickfang, aber auch die vielen detailgenauen Schnitzereien am Pavillon sind einzigartig. Die leise Gebetsmusik gepaart mit wunderbaren Gerüchen ließen die Besucher zur Ruhe kommen und verbreiteten eine besonders Atmosphäre.

 Nepaltempel

 

Die Mitglieder des Steinacher 60plus-Treffs

stellten sich am Chinesischen Tor zu einem Erinnerungsfoto

 

Auf der Weiterfahrt nach Brennberg, wo man das Essen vorbestellt hatte, stattete man noch der Klosterkirche Frauenzell einen Besuch ab. Hans Agsteiner hatte bereits im Bus informiert und gab nun auch hier interessante Einblicke in die Geschichte der Ritter von Brennberg und in die Vergangenheit des ehemaligen Benediktinerklosters Frauenzell. So konnte man erfahren, dass das Rittergeschlecht der Brennberger einst eine bedeutende Rolle in Altbayern gespielt hat. Dabei konnte Agsteiner Zusammenhänge zur engeren Heimat herstellen. So tritt dieses Geschlecht der Brennberger mit Wernher I. im Jahre 1115 mit dem Burgenbau auf. Dieser Wernher ist - urkundlich nachgewiesen - ein Blutsverwandter des Ritters Chuno von Pichsee, der wohl eine hölzerne Ritterburg in der Nähe von Kößnach besaß, die aber heute nicht mehr vorhanden ist.

 

Wernhers Enkel Reimar I. von Brennberg hatte einen Sohn Reimar II. und eine hübsche und intelligente Tochter mit Namen Helika. Helika musste ein trauriges Schicksal hinnehmen. Sie war Kammerfrau der Herzogin Maria, die auf Grund einer Intrige bei ihrem Mann, dem Wittelsbacher Herzog Ludwig dem Strengen, des Ehebruchs beschuldigt wurde. In einem Anfall von Wut und Jähzorn ermordete Herzog Ludwig seine Gemahlin und erdolchte auch gleich noch ihre Kammerfrau Helika von Brennberg dazu. Das ist am 18. Januar 1256 auf dem Herzogschloss Donauwörth geschehen. Bald aber hat sich herausgestellt, dass die Herzogin völlig unschuldig war. Aber da war es zu spät, Herzogin und Kammerfrau Helika von Brennberg waren tot. Herzog Ludwig bereute bitter seine unüberlegte Tat. Zur Sühne stiftete er ein Kloster, das Kloster Fürstenfeld, aus dem sich später die Stadt Fürstenfeldbruck entwickelt hat.

 

Helikas Bruder Reimar II. oder III. war ein bekannter Minnesänger, der von Burg zu Burg gezogen ist und die Burgbewohner mit selbst komponierten Lieder unterhielt. Seine Themen sind vor allem die edle Liebe, das ritterliche Leben und die Kreuzzüge. Mit einem kleinen Auszug aus seinem Minnegesang verdeutlichte Agsteiner die Fabulierkunst des Ritters. Reimar nahm auch ein unrühmliches Ende, denn er ist in Regensburg von vier Männern überfallen und getötet worden.

 

Reimars Bruder, war Bruno von Brennberg, der in der Geschichte des Chorherrenstifts von Pfaffmünster eine große Rolle spielt. Bruno war zunächst Domherr in Regensburg, trat aber in den weltlichen Stand zurück um zu heiraten und eine Familie zu gründen, denn sein Geschlecht drohte nach dem Tod seines Bruders zu erlöschen. Die Einwohner von Steinach und Münster kennen alle den großen Wald nördlich von Münster. Dieser Waldbesitz war im hohen Mittelalter Eigentum des Ritters Bruno von Brennberg. Weil das Chorherrenstift St. Tiburitus zu Pfaffmünster damals noch keinen Forst besaß, schenkte Bruno im Jahre 1282 diesem Stift den etwa 500 Tagwerk umfassenden Wald.

 

Von besonderem Interesse ist schließlich die Gründung des Klosters Frauenzell durch den Ritter Reimar IV. von Brennberg, der in einem Epitaph rechts neben dem Eingang zur Klosterkirche dargestellt ist. Um das Jahr 1300 hatten sich der Straubinger Bäckerssohn Gottfried Pucher und Albert Tunzlinger aus Donaustauf daran gemacht, in dem wilden „Staufer Wald“ an einem einsamen Ort, genannt „Schopfloch“, eine Einsiedelei zu gründen. Die zwei Eremiten oder Waldbrüder, wie man sie bald genannt hat, zogen bald die Aufmerksamkeit des Ritters Reimar IV. von Brennberg auf sich. Der Grund gehörte zwar dem Regensburger Domkapitel aber die Vogtei darüber hat der Ritter Reimar. Dieser  ließ den Brüdern im Jahre 1317 einige Zellen errichten sowie ein Kirchlein. Er stiftete und dotierte dann hier ein Benediktinerkloster, das man zu Ehren der Jungfrau Maria den Namen „Frauenzell“ gab. Später übernahm das Kloster Oberalteich die Verwaltung, aber schließlich wurde es eine selbständige Abtei, die später im Rahmen der Säkularisation 1803 aufgelöst worden ist.

 

Bei der Besichtigung der herrlichen Klosterkirche, die 1737 im Stil des frühen Rokoko errichtet wurde, konnte man feststellen, das man es hier mit Juwel zu tun hat, das in der bayerischen Kunstgeschichte einen bedeutenden Platz einnimmt. Ein Marienlied beendete den kurzen aber einprägsamen Kirchenbesuch. Beim harmonischen Ausklang bei der Einkehr im Gasthaus Hirschberger in Brennberg wurde noch lange über das Erlebte diskutiert.

 

 Text und Bild: Hans Agsteiner


Eingetaucht in die Welt von damals

 

Freilichtmuseum Massing war im April das Ziel

Die Fahrt am 8. April 2022 führte 60plus ins Freilichtmuseum nach Massing. Hier tauchte man in eine vergangene Bauernwelt mit Häusern aus Holz und blanken Ziegeln ein. Im Freilichtmuseum Massing haben alte Bauernhöfe aus dem Rottal, der Hallertau und dem Isartal ihren Platz gefunden. Inmitten von Hecken, Feldern, Wiesen und Weiden stehen verstreut fünf Höfe, die Schönes und Derbes aus der bäuerlichen Welt Niederbayerns bergen: bemalte Schränke und Truhen, Kröninger Keramik, Gesticktes und Gedrechseltes. Kachelöfen und lederbezogene Kanapees stehen in den Stuben. Die Führung mit den Museumsbegleiterinnen, zu Beginn noch mit Regenschirm, zeigte die stattlichen Vierseitbauernhöfe und bescheidene Häuser von Kleinbauern. Die Teilnehmer der Fahrt tauchten ein in die Welt von damals.

Vom Eingang des Freilichtmuseums beim Schusteröderhof, etwas abgesetzt vom Hof, konnte man ein Backhaus besichtigen, in dem jede Woche Bauernbrot nach altem Rezept gebacken wird.

Anschließend führte der Weg vorbei an einem Hirtenhaus zum Kochhof, einem Vierseithof mit Wohngebäude, Stadel, Stall und Wagenschupfen. Ein eigener Brunnen mit Windturbine auf hölzernem Turm versorgte Mensch und Tier mit Trinkwasser. Hühner scharrten auf dem Misthaufen. Die Hofanlage und Einrichtung entsprechen einem Zustand um 1930. Die vielen Betten in den Räumen des Obergeschosses zeigten, wie viele Menschen einmal gemeinsam auf diesem großen Bauernhof gelebt und gearbeitet haben. Die Teilnehmer erfuhren, warum der Backofen immer außerhalb der Hofstelle und warum der Misthaufen in der Mitte des Vierseithofes war.

Eines der ältesten Bauernhäuser Niederbayerns, das Freilinger Häusl aus dem Rottal, wurde zudem besichtigt. Sein Obergeschoss ist durch Inschrift auf 1611 datiert.

Die Rückfahrt führte über Staudach. Hier konnte die katholische Wallfahrtskirche St. Corona, die der hl. Corona geweiht ist, besichtigt werden, bevor im Landgasthaus Schwinghammer in Staudach eingekehrt wurde.

 

 

Teilnehmer 19Kochhof 9

Der Kochhof, ein Vierseithof mit Wohngebäude, Stadel, Stall und Wagenschupfen. Die Küche im Kochhof.

 

 

Teilnehmer 9

Aufgeteilt in zwei Gruppen, erfuhren die 60-plus Teilnehmer von den Museumsbegleiterinnen viel Interessantes über die einzelnen Gebäude und Bräuche.

 

Wallfahrtskirche Staudach Hl. Corona 4Wallfahrtskirche Staudach Hl. Corona 6

Die katholische Wallfahrtskirche St. Corona in Staudach, Gemeinde Massing, ist der hl. Corona geweiht. Der neugotische Hochaltar in der Wallfahrtskirche Staudach und die Figur der Kirchenpatronin der Hl. Corona von 1500.

(Text und Fotos: Gerhard Heinl)

 


Regensburg war das Ziel

 

Nach längerer Coronapause startete die 60plus-Truppe am Freitag, 11. März 2022 erstmals wieder mit einem Ausflug. Das Ziel war, bei herrlichem Sonnenschein, das Haus der Bayerischen Geschichte in Regensburg. Hier hatten die Besucher ausreichend Zeit sich individuell umzusehen.

Die Multimediaschau im Erdgeschoss ließ die Besucher in vergangene Welten eintauchen. Von der Römerzeit bis ins 19. Jahrhundert erzählte ein Film in fünf Episoden, ausgehend von den Monumenten Regensburgs, "bayerische" Geschichte. In der Dauerausstellung konnten sich die Besucher über die Geschichte von Weiß-Blau – von 1800 bis heute informieren. Wie Bayern Freistaat wurde und was ihn so besonders macht. Neben dem chronologischen Rundgang in Generationen wiesen acht Kulturkabinette auf kulturelle Besonderheiten hin, mit denen Bayern verbunden wird. In diesen begegneten den Besuchern, teilweise in aufwändigen medialen Inszenierungen, kulturelle Phänomene, die als prägend für Bayern gelten. Die Besucher tauchten ein in eine Klanginstallation der Dialekte im Freistaat, durchwanderten den bayerischen Jahreslauf anhand seiner zahlreichen Feste, bestaunten weithin berühmte Bauwerke. Gut informiert ging die Rückfahrt über Hofdorf bei Wörth. Hier kehrte man in ein Gasthaus ein und nach einer zünftigen Brotzeit ging es Richtung Heimat.

Haus der Bayer. Geschichte 05

Haus der Bayer. Geschichte 02Haus der Bayer. Geschichte 03


60plus stellt Jahresprogramm 2022 vor

 

Rückblick auf 2021 im Film

Am Freitag, 12 November 2021 trafen sich die 60plus-Freunde in der Schlossgaststätte zum Jahresabschluss, die unter der 2 G – Regel durchgeführt wurde. Zwei Veranstaltungen, eine Fahrt nach Windberg und eine Fahrt mit der Waldbahn durch Bayerisch Kanada von Viechtach nach Gotteszell konnten 2021 durchgeführt werden. Der Seniorenbeauftragte der Gemeinde Steinach, Detlev Schneider, informierte die Teilnehmer, dass am 3. Dezember noch eine Fahrt zum Weihnachtsmarkt nach Maibrunn beim Waldwipfelweg durchgeführt wird. Nach einem gemeinsamen Essen zeigte Detlev Schneider seinen Film von den beiden Fahrten 2021.

 

Seniorenbeauftragter Hans Agsteiner stellte das Programm, das der Arbeitskreis ausgearbeitet hat vor. Am 14. und 21. Januar geht es zur Bier & Brez’n Tour bei der Karmelitenbrauerei in Straubing. Am 19. Januar um 14 Uhr findet ein Vortrag im Sport- und Pfarrheim mit dem Thema Einbruchsschutz durch die Polizei statt. Am 11. Februar fährt 60plus nach Regensburg in das Museum Haus der Bayerischen Geschichte. Für die geplante Märzveranstaltung muss eine Ersatzveranstaltung gefunden werden. Am 8. April geht die Fahrt zum Freilichtmuseum nach Massing und am 13. Mai erobert 60plus die Westernstadt Pullman City. Der Nepaltempel in Wiesent und die Klosterkirche Frauenzell sind am 20. Juni das Ziel. Mit dem Kristallschiff fahren die Teilnehmer am 8. Juli von Passau weg der Donau entlang. Am 5. August führt die 60plus-Freunde die Fahrt in den Nationalpark Bayerischer Wald. Am 9. September besichtigt man die Burg in Burghausen. Am 7. Oktober ist die Besichtigung des Flugplatzes Wallmühle und am 11. November der Besuch des Minilandes Blue Brix in Straubing geplant. Im Dezember findet der Jahresabschluss statt.

 

Die Gemeinde Steinach unterstützt die Aktivitäten mit jährlich 1000 Euro. Neben Spenden leistet jeder Teilnehmer einen Eigenanteil pro Veranstaltung von 10 Euro. Seniorenbeauftragter Agsteiner dankte dem Arbeitskreis der das Jahresprogramm ausgearbeitet hat und die Veranstaltungen durchführt. Dies sind neben den beiden Seniorenbeauftragten der Gemeinde Steinach Detlev Schneider und Hans Agsteiner, die ehrenamtlichen Helfer Erich Mikettiuk, Margarete Amberger, Centa Leibl, Heinz und Magdalena Dahlke, Gerhard Heinl und Gisela Haßkerl. Ein Dank richtete Agsteiner auch an die Teilnehmer von 60plus, die das Angebot rege annehmen.

Die Anmeldungen sind immer einen Tag nach dem letzten Ausflug für die nächste Veranstaltung möglich bei Detlev Schneider 09428/8740 oder Hans Agsteiner 09428/1602.

 Gäste 4

In geselliger Runde blickte die 60plus-Freunde auf das Jahr 2021 zurück

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Ein Teil des Arbeitskreises beim Jahresabschluss mit Detlev Schneider, Hans Agsteiner, Margarethe Amberger, Gisela Haßkerl, Magdalena und Heinz Dahlke

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Die Seniorenbeauftragten Detlev Schneider und Hans Agsteiner führten durch das Programm. Musikalisch wurden die Gäste von Rupert Kulzer unterhalten


Bayerisch Kanada mit der Waldbahn

 

Am 8. Oktober 2021 bestiegen die 60plus Freunde den Bus in Steinach Richtung Viechtach. Bei sonnigem Herbstwetter ging es über St. Englmar zum Bahnhof nach Viechtach. Auf die Teilnehmer wartete eine Fahrt mit der Waldbahn nach Gotteszell. Das Gebiet zwischen Viechtach und Teisnach – immer entlang am Schwarzen Regen – wird nicht umsonst „Bayerisch Kanada" genannt. Genau hier, wo sich die unberührte Naturschönheit des Regentals präsentiert ist die Waldbahn unterwegs. Auf einer der schönsten Bahntrassen Deutschlands schlängelte sich der Zug durch den Wald unmittelbar entlang des Flusses.

Im Landgasthof Hacker in Gotteszell kehrten die Teilnehmer ein. Bei der Fahrt zurück vorbei am Granitwerk Prünst zwischen Gotteszell und Patersdorf gelegen, leuchtete die Sonne in den Wald und die Wellen des Regens, was eine besondere Atmosphäre schaffte.

 

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Um 13:28 Uhr hieß es in Viechtach einsteigen in die Waldbahn. In bequemen Sitzen genossen die Teilnehmer die Fahrt und den Ausblick. Ein Blick aus dem Fenster auf den Schwarzen Regen und den Bayerischen Wald

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Nicht nur still, sondern auch wild zeigte sich der Schwarze Regen           Herbstlich zeigten sich die Bäume am Bahnhof in Viechtach


Zehn Jahre 60plus – eine Erfolgsgeschichte

 

Rückblick und Programm 2021 vorgestellt

„Zehn Jahre sind eine kurze, aber auch eine lange Zeit“, so begrüßte der Seniorenbeauftragte der Gemeinde Steinach, Detlev Schneider, die vielen Gäste am Freitag, den 27. August 2021 im Sport- und Pfarrheim in Steinach. Er erinnerte an die Anfangszeiten von 60plus. Begonnen habe Alles 2009 mit der Gründung der „Integrierten Ländlichen Entwicklung“ (ILE nord 23). 23 Kommunen im nördlichen Landkreis Straubing-Bogen unter einem Hut zu bringen, um den Handlungsbedarf und die Möglichkeiten für eine überregionale Strategie, Abstimmung und Zusammenarbeit auf verschiedenen Gebieten zu ermitteln, war eine große Aufgabe. Die Gemeinde Steinach war eine der 23 Gemeinden. Für die Gemeinde Steinach wurden als Leiter des Arbeitskreises der damalige, stellvertretende Bürgermeister und Gemeinderat Hans Agsteiner und der damalige Gemeinderat Detlev Schneider ausgewählt. Beeindruckt hatte Schneider, als man Pilotprojekte in Österreich besuchte, insbesondere ein Ort in der Nähe von Graz, der so groß wie Steinach ist. Hier wurden alle vier Wochen Treffen von Senioren angeboten. Der Gemeinderat bestellte Detlev Schneider und Hans Agsteiner als Seniorenbeauftragte der Gemeinde Steinach und die Seniorenarbeit begann. Zunächst waren es 2011 Filmvorführungen oder Kaffeekränzchen im Sport- und Pfarrheim. Im Frühjahr 2012 wurden Besichtigungen und erste Fahrten mit Fahrgemeinschaften organisiert. Mittlerweile wird mit dem Bus gereist. Fast 100 Veranstaltungen wurden bisher angeboten.

In einem Film, den Detlev Schneider zusammengestellt hatte, konnten die 60plus-Teilnehmer noch einmal die zehn Jahre Revue passieren lassen. Viele Ziele wurden im Landkreis angesteuert. Der Reiseradius bewegte sich auch in den Bezirken Niederbayern, Oberpfalz und Oberbayern. Nach jeder Besichtigung, wie zum Beispiel eines Museums, einer Kirche oder eines Betriebes, stand die Einkehr in einem gemütlichen Gasthaus auf dem Programm.

 

Einmal im Monat den Alltag zurücklassen

Altbürgermeister Karl Mühlbauer, der zur Gründerzeit im Amt war, nannte die zehn Jahre 60plus ein Erfolgserlebnis. Ohne Detlev Schneider und Hans Agsteiner würde es 60plus nicht geben. Der ehrenamtliche Einsatz ermöglicht es den Senioren, einmal im Monat aus dem Alltag herauszukommen. Bei Gesprächen besteht auch die Möglichkeit, sich einen Bekannten- und Freundeskreis aufzubauen. Mit dem Zitat „Das Geschaffene suche Seinesgleichen“ drückte auch die erste Bürgermeisterin Christine Hammerschick ihre Anerkennung für das Geleistete aus. Die Filmvorführung mit einem Rückblick auf die vergangen zehn Jahre, habe eindrucksvoll vor Augen geführt, wie sich der 60plus-Treff aus kleinen Anfängen entwickelt hat.

Pfarrer Christof Hagedorn nannte den Namen 60plus klug gewählt. Das vielfältige Angebot von Ausflügen sei sehr interessant.

Der Seniorenbeauftragte der Gemeinde Steinach Hans Agsteiner merkte an, dass sich die Entwicklung nicht von selbst ergeben habe. Durch die Mitwirkung Vieler sei 60plus zu einer bedeutenden Einrichtung in der Gemeinde geworden, um welche die Gemeinde Steinach von anderen Gemeinden beneidet werde. Sein Dank galt der Gemeinde Steinach für den jährlichen Zuschuss und allen Spendern. Sein Dank galt auch, neben den beiden Seniorenbeauftragten, dem Organisationsteam mit Erich Miketiuk, Margarete Amberger, Centa Leibl, Heinz und Magdalena Dahlke, Gerhard Heinl und Gisela Haßkerl. Abschließend stellte Hans Agsteiner das Programm für 2021 vor.

 

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Bürgermeisterin Christine Hammerschick (rechts) dankte dem Organisationsteam mit Detlev Schneider und Hans Agsteiner. V.r. Bürgermeisterin Christine Hammerschick, die Seniorenbeauftragten der Gemeinde Hans Agsteiner und Detlev Schneider und die Mitglieder des Organisationsteams Gisela Haßkerl, Centa Leibl, Heinz Dahlke, Margarete Amberger, Magdalena Dahlke, Gerhard Heinl, es fehlt Erich Miketiuk.

 

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Bild links: Die Seniorenbeauftragten Detlev Schneider (links) und Hans Agsteiner haben entscheidend zu dieser Erfolgsgeschichte beigetragen.

Bild rechts: Bürgermeisterin Christine Hammerschick, Altbürgermeister Karl Mühlbauer und Pfarrer Christof Hagedorn verfolgten bei der Filmvorführung die Aktivitäten und zollten Anerkennung

 

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Ein Blick in die Gästerunde.