Altbürgermeistertitel und Ehrennadel in Gold verliehen

Ehrenabend für Karl Mühlbauer

Bei der konstituierenden Sitzung des Gemeinderates der Gemeinde Steinach am 7. Mai 2020 beschloss der neu gewählte Gemeinderat einstimmig, dass Karl Mühlbauer der Ehrentitel „Altbürgermeister“ verliehen wird. Im angemessenen Rahmen wurden nun die Feierlichkeit nachgeholt und Altbürgermeister Karl Mühlbauer die Urkunde überreicht und mit der Ehrennadel der Gemeinde Steinach in Gold ausgezeichnet.

 

Am Freitag, 8. Oktober 2021 holte die Gemeinde Steinach die Verabschiedung im Gasthaus Schmid in Wolferszell von Bürgermeister Karl Mühlbauer, die wegen der Coronabeschränkungen nicht möglich war, nach. Eine große Anzahl an geladenen Gästen verfolgte die Ausführungen vom Bürgermeisterin Christine Hammerschick zum politischen Werdegang von Karl Mühlbauer. Begonnen in der Jungen Union, 1983 Gründungsmitglied der Christlichen Wählergemeinschaft, 1984 Wahl in den Gemeinderat und 1995 Wahl zum ersten Bürgermeister. 2020 bei den Kommunalwahlen stellte sich Mühlbauer nicht mehr zur Wahl. In diesen 25 Bürgermeisterjahren war er auch stellvertretender Vorsitzender des Schulverbandes Parkstetten. Beim Wasserzweckverband Buchberggruppe war er ab 1996 stellvertretender Vorsitzender und ab 2008 deren Vorsitzender. Zusätzlich war Mühlbauer Vorsitzender des Geschäftsstellenzweckverbandes der Wasserversorgungsverbände und hat federführend den Zusammenschluss der vier Wasserzweckverbände zum gemeinsamen Wasserzweckverband Straubing-Land (ab Mai 2020) vorbereitet.

 

Spagat zwischen Beruf und Ehrenamt

Bürgermeisterin Christine Hammerschick führte weiter aus, dass Karl Mühlbauer in seinen 25 Bürgermeisterjahren in vielen weiteren Verbänden für die Gemeinde Steinach tätig war und er den Spagat zwischen einem verantwortungsvollen Beruf als Geschäftsführer in der Kreishandwerkerschaft und seinem Amt als ehrenamtlicher Bürgermeister schaffen musste. An dieser Stelle dankte Bürgermeisterin Christine Hammerschick seiner Ehefrau Elisabeth Mühlbauer und Tochter Anna-Lena die viele Stunden auf ihren Ehemann und Vater verzichten mussten für die Unterstützung. Viel wurde in der Amtszeit von Karl Mühlbauer in Angriff genommen, gebaut, saniert, erweitert, renoviert und geschaffen. Ins Leben gerufen hat Karl Mühlbauer 1996 den Gemeindeboten und dieses Informationsblatt auch heute noch mitprägt. Im Gemeinderat hat Karl Mühlbauer eine Atmosphäre des guten Miteinander geschaffen. Die kürzliche Verleihung der Medaille in Bronze für besondere Verdienste um die kommunale Selbstverwaltung habe er sich mehr als verdient.

 

Der Bürgermeister als „Triathlet“

Nachdem die erste Bürgermeisterin Christine Hammerschick die wichtigsten Stationen im Leben des Politikers Karl Mühlbauer schilderte, widmete sich die Geschäftsstellenleiterin Ursula Heller dem Leben des Betriebswirtes und des Bürgermeisters Karl Mühlbauer als „Chef der Gemeindeverwaltung“. Ursula Heller streifte seine Schulzeit, Studienzeit und beruflichen Werdegang bis zum Abschluss als Betriebswirt. Über zwei Jahrzehnte war Karl Mühlbauer als Geschäftsführer in der Kreishandwerkerschaft Ansprechpartner für die Handwerksbetriebe in der Region. Ein Bürgermeister müsse, hinsichtlich seiner Aufgaben, ein Triathlet sein, so Heller. Als Organ der Gemeinde fungiert er als Willensbildungs- und Vollzugsorgan und er ist der Vertreter nach Außen. Eine weitere Aufgabe ist die Tätigkeit als Vorsitzender des Gemeinderates und der Ausschüsse. In der dritten Funktion als Leiter der Verwaltung sorgte Mühlbauer für den ordnungsgemäßen Gang der Verwaltung und die sachgerechte Aufgabenerfüllung.

 

Für die Ortsvereine sprach der Vorsitzende des ASV Steinach Hans Fellinger. Vereine tragen kleine und große Wünsche an den Bürgermeister heran. Mühlbauer war immer bemüht diese Wünsche zu erfüllen ohne das Ziel des Sparens aus den Augen zu verlieren. Anhand der Realisierung des Baus der Sporthalle zeigte Fellinger auf, wie ein Wunsch der Vereine zu einem gelungenen Projekt wurde. Fellinger dankte Altbürgermeister Karl Mühlbauer für das stets offene Ohr und die Unterstützung.

 

Bürgermeisterin Christine Hammerschick überreichte Karl Mühlbauer die Urkunde zur Ernennung zum Altbürgermeister und zeichnete ihn mit der Ehrennadel der Gemeinde Steinach in Gold aus. Die Ehrennadel in Gold wurde bisher nur an den Bischöflich Geistlichen Rat Ludwig Dotzler vergeben. An Ehefrau Elisabeth Mühlbauer und Tochter Anna-Lena überreichte Hammerschick je einen Blumenstrauß.

 

Oft gehört: „Weil i di grad triff“

Die Schlussworte hatte Altbürgermeister Karl Mühlbauer der das Amt des Bürgermeisters eines der schönsten im politischen Bereich der gemeindlichen Selbstverwaltung nannte. Bei Begegnungen mit Bürgern bei Veranstaltungen sei man Nah vor Ort und man erfahre vieles. „Weil i di grad triff“, sei hier ein oft gehörter Satz. In den 25 ereignisreichen, arbeitsintensiven, turbulenten Jahren bestand im Gemeinderat stets ein gutes Klima, eine gute Zusammenarbeit, ein Miteinander ohne Parteipolitik. Die Gemeinde wie eine Firma zu führen, stand für Altbürgermeister Karl Mühlbauer immer im Vordergrund mit der Frage: Würde ich im eigenen Betrieb so handeln? Für Mühlbauer stand die stetige Erhöhung der Finanzkraft im Vordergrund, aber nicht um jeden Preis. Das Erreichbare hing am Ende von vielen Faktoren ab: Finanzierbarkeit, Investoren, Erwerb von Grundstücken, Genehmigungsfähigkeit, bürokratische Hindernisse. Altbürgermeister Karl Mühlbauer dankte allen Mitarbeitern, ehemaligen Mitarbeitern in Verwaltung und Bauhof, allen Mitarbeitern der gemeindlichen Einrichtungen für die loyale Zusammenarbeit. Sein Dank galt auch allen Ehrenamtlichen in der Gemeinde, ob Feuerwehr, Bücherei, Gemeindebotenteam, heimatgeschichtliches Archiv, 60plus, Ferienprogramm sowie bei allen Vereinen und Organisationen die zu einer lebens- und liebenswerten Gemeinde beitragen. Die Gäste spendete dem nun Altbürgermeister Karl Mühlbauer langanhaltenden Applaus, als er am Ende seiner Worte dem neuen Gemeinderat für die Entscheidungen und Arbeit im Gremium stets eine glückliche Hand zum Wohle der Gemeinde Steinach wünschte.

 

Mit einem Film von Detlev Schneider, der das Leben und die Bürgermeistertätigkeit von Karl Mühlbauer aufzeigte endete der offizielle Teil des Ehrenabends.

 

Ehrennadel ans Revers 1

Bürgermeisterin Christine Hammerschick zeichnet Altbürgermeister Karl Mühlbauer mit der Ehrennadel der Gemeinde Steinach in Gold aus. Mühlbauer ist erst der zweite Gemeindebürger, der diese Auszeichnung erhält.

 

Hammerschick mit FamilieUrkunde überreicht 6

Bürgermeisterin Christine Hammerschick dankte seiner Ehefrau Elisabeth               Bürgermeisterin Christine Hammerschick (rechts) und Geschäftsstellenleiterin Ursula Heller

Mühlbauer und Tochter Anna-Lena, die viele Stunden auf ihren Ehemann                 gratulieren Karl Mühlbauer mit einer Urkunde zur Ernennung zum Altbürgermeister

und Vater verzichten mussten für die Unterstützung.

 

FellingerGäste 25

Hans Fellinger von ASV Steinach dankte im Namen der Ortsvereine für die Unterstützung. Eine große Anzahl an geladenen Gästen verfolgte die Urkundenüberreichung und Auszeichnung mit der Ehrennadel in Gold von Altbürgermeister Karl Mühlbauer


 

Bayerisch Kanada mit der Waldbahn

 

Am 8. Oktober 2021 bestiegen die 60plus Freunde den Bus in Steinach Richtung Viechtach. Bei sonnigem Herbstwetter ging es über St. Englmar zum Bahnhof nach Viechtach. Auf die Teilnehmer wartete eine Fahrt mit der Waldbahn nach Gotteszell. Das Gebiet zwischen Viechtach und Teisnach – immer entlang am Schwarzen Regen – wird nicht umsonst „Bayerisch Kanada" genannt. Genau hier, wo sich die unberührte Naturschönheit des Regentals präsentiert ist die Waldbahn unterwegs. Auf einer der schönsten Bahntrassen Deutschlands schlängelte sich der Zug durch den Wald unmittelbar entlang des Flusses.

Im Landgasthof Hacker in Gotteszell kehrten die Teilnehmer ein. Bei der Fahrt zurück vorbei am Granitwerk Prünst zwischen Gotteszell und Patersdorf gelegen, leuchtete die Sonne in den Wald und die Wellen des Regens, was eine besondere Atmosphäre schaffte.

 

01 HInfahrt 801 HInfahrt 1201 HInfahrt 17

Um 13:28 Uhr hieß es in Viechtach einsteigen in die Waldbahn. In bequemen Sitzen genossen die Teilnehmer die Fahrt und den Ausblick. Ein Blick aus dem Fenster auf den Schwarzen Regen und den Bayerischen Wald

03 Rückfahrt 603 Rückfahrt 13

Nicht nur still, sondern auch wild zeigte sich der Schwarze Regen           Herbstlich zeigten sich die Bäume am Bahnhof in Viechtach


 

„Leuchtturmprojekt für Bayern“

  • Umweltminister Glauber zu Gast beim Verwaltungsrat des gKU

Niederwinkling. Als „Leuchtturmprojekt für Bayern“ hat Umweltminister Thorsten Glauber das neue gemeinsame Kommunalunternehmen (gKU) Abwasserdienstleistung Donau-Wald gewürdigt. Bei seinem Besuch in Niederwinkling am Mittwochabend sagte Glauber den versammelten Verwaltungsräten außerdem die Unterstützung des Ministeriums bei dem gemeinsamen Projekt zu.

Bürgermeister und Verwaltungsratsvorsitzender Ludwig Waas begrüßte zu Beginn der Veranstaltung neben den Bürgermeistern der anderen 16 Mitgliedsgemeinden die Landtagsabgeordneten Manfred Eibl (FW) und Josef Zellmeier (CSU) sowie als Vertreter des Wasserwirtschaftsamtes Deggendorf Behördenleiter Michael Kühberger und den zuständigen Sachbearbeiter Michael Franz.

Überblick über die Entstehung

Waas gab anschließend einen Überblick über die Entstehung des Kommunalunternehmens: Bereits kurz nach der Kommunalwahl 2020 hatte eine Kerngruppe aus rund fünf Gemeinden erste Überlegungen zu einer möglichst effizienten Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben zur Eigenüberwachung und möglicher Sanierungsmaßnahmen angestellt.

Im Juli 2020 wurden bei einem Besuch des Umweltministers in Niederwinkling bereits Umsetzungs- und Fördermöglichkeiten diskutiert. Nachdem zwischenzeitlich bis zu 21 Gemeinden an den Planungen beteiligt waren, traten dem Unternehmen, das offiziell am 1. September gegründet wurde, schließlich insgesamt 17 Kommunen aus den Landkreisen Straubing-Bogen und Deggendorf bei.

Dringliche Pflichtaufgabe

Der Vorstand des Unternehmens, Hans Buchmeier, erläuterte dem hohen Gast die Ausgangssituation in den Gemeinden und die wichtigsten Ziele des gKU: Die stetige Überwachung und Instandhaltung der Abwassernetze sei nicht nur gesetzliche Pflichtaufgabe der Kommunen, sondern gewinne durch den Klimawandel und die zunehmende Belastung des Grundwassers zusätzliche Dringlichkeit.

Allein in den 17 beteiligten Kommunen dringen laut Buchmeier pro Jahr 1,3 Millionen Fremdwasser – also eigentlich sauberes Grundwasser – in durch Undichtigkeiten in die Abwasserleitungen ein. „Dadurch machen wir nicht nur wertvolles Trinkwasser unnötig zu Abwasser, wir verbrauchen auch enorm viel Energie“, erklärte Buchmeier: Mehr als 500.000 Kilowattstunden Strom würden so in den beteiligten Gemeinden jedes Jahr unnötig beansprucht.

Mehr Wertschätzung für Wasser

Umweltminister Thorsten Glauber zeigte sich nach eigenen Worten „begeistert“ vom Konzept des neuen Kommunalunternehmens: Dass es gelungen sei, das vielfach anzutreffende Kirchturmdenken zu überwinden und so Synergieeffekte zu nutzen, sei vorbildlich. Die Kooperation über Landkreisgrenzen hinweg wirke als ein „Leuchtturmprojekt für Bayern“, betonte Glauber.

Auch der  Minister wies abschließend noch einmal eindringlich auf die Notwendigkeit hin, dem Wasser mehr Wert beizumessen: „Auch in Pandemiezeiten kam dieses wichtigste Lebensmittel in höchster Qualität zuverlässig aus unseren Leitungen.“ Die vielfach sinkenden Niederschlagsmengen machten erhöhte Anstrengungen zum Schutz der vorhandenen Wasserkörper notwendig.

Verwaltungsratsvorsitzender Ludwig Waas überreichte dem Umweltminister abschließend als Gastgeschenk einen gravierten Kugelschreiber, verbunden mit einem Wunsch für das gKU: „Damit können Sie gleich die Bewilligungsbescheide für unsere Förderanträge unterschreiben.“

 

gKU Abwasser Glauber 4gKU Abwasser Glauber 1gKU Abwasser Glauber 3gKU Abwasser Glauber 2

gKU Abwasser Glauber 6gkU Abwasser Glauber 5

 


 

 

Empfang für Olympiateilnehmer Brandhuber – Eintrag ins Goldene Buch

Ganbatte – Gib dein Bestes

 

Die Teilnahme an den Olympischen Spielen ist der Traum eines jeden Leistungssportlers. Für den Steinacher Simon Brandhuber ging dieser Traum dieses Jahr in Erfüllung. Grund genug für die Gemeinde Steinach, Brandhuber am 6. September 2021 im Rathaus zu empfangen, um damit die Anerkennung seiner Leistungen zum Ausdruck zu bringen.
Gewichtheber Simon Brandhuber war bei den Sportlerehrungen in der Gemeinde eine feste Größe. Seinen Erfolgen bei deutschen Meisterschaften, Europa- und Weltmeisterschaften folgte nun die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Tokio. Den Weg dorthin nannte Bürgermeisterin Christine Hammerschick lang und entbehrungsreich. Wer es dorthin geschafft hat, hat früh begonnen, sein Leben nach dem Sport zu richten. Diese Sportler, so auch Brandhuber, wissen, was Disziplin im Alltag und im Training bedeutet. Man lernt, an seine und über seine Grenzen zu gehen, und man weiß, was es heißt, Niederlagen einstecken zu müssen. Man lernt im Sport aber auch, nicht aufzugeben und aus seinen Schwächen zu lernen.

Simon Brandhuber begann seine Karriere im Alter von neun Jahren beim Verein TB 03 Roding, für den er 2001 erstmals bei einem Wettkampf antrat. Schon damals, als er mit seinem Vater, Trainer und Mentor, Werner Brandhuber, zu dem Oberpfälzer Spitzenverein kam, haben die Rodinger sein Talent erkannt. Heute ist er Sportsoldat im Bundesleistungszentrum der Gewichtheber in Leimen.

Bereits in seiner Jugend konnte er einige Erfolge verbuchen und siegte bei diversen Landespokalwettbewerben der Jugend sowie deutschen Jugend-Meisterschaften. Bei den Jugend-Europameisterschaften 2007 in Pavia sowie 2012 in Eilat konnte er jeweils die Bronzemedaille im Reißen gewinnen. Bei den U23-Europameisterschaften 2013 in Tallinn und 2014 in Limassol gewann er jeweils Gold im Reißen und beendete beide Wettkämpfe auf dem zweiten Rang (Zweikampfwertung). 2020 wechselte Brandhuber vom TB 03 Roding, für den er in der Gewichtheber-Bundesliga antrat, zum Ligakonkurrenten AV 03 Speyer. Mit seinem neuen Verein konnte er 2021 die deutsche Mannschaftsmeisterschaft feiern. 2021 qualifizierte sich Brandhuber über den Ranglistenplatz für die Olympischen Sommerspiele in Tokio. Dort war er der Zweitbeste in Gruppe B und landete in der Gesamtwertung im Zweikampf auf Rang 9.
Bevor sich Brandhuber ins Goldene Buch der Gemeinde Steinach eintrug, zeigte ein Film von Detlev Schneider den Lebenslauf und die sportlichen Erfolge des Gewichthebers.

„Ganbatte" schrieb Brandhuber in das Goldene Buch. Ganbatte kommt aus dem Japanischen und bedeutet so viel wie "Gib dein Bestes“. „Wenn man sein Bestes gibt“, so Brandhuber, „hat man sich auch nichts vorzuwerfen“. Anschließend folgten die Gäste seinen Ausführungen zu der Atmosphäre im olympischen Dorf, den Corona Vorsorgemaßnahmen und natürlich zu seinem Wettkampf. Brandhuber ist stolz, in Tokio bei den Olympischen Spielen dabei gewesen zu sein. Dies ist mit nichts zu vergleichen.
Dass das Gewichtheben 2024 nicht mehr olympisch sein könnte, beschäftigt Simon Brandhuber, der 2020 zum Athletensprecher gewählt wurde, sehr. Der Weltverband IWF war zuletzt mehrfach wegen Skandale um Doping und Korruption und der mangelhaften Umsetzung von Reformen von der IOC-Spitze verwarnt worden. Der Start der Gewichtheber für die Sommerspiele 2024 in Paris ist daher in Gefahr.
Sein kurzfristiges Ziel ist die Europameisterschaft 2022 - bis dahin und dort zählt für Simon Brandhuber die Devise „Ganbatte – Gib dein Bestes“

 

Brandhuber Simon Olympia

So richtig zufrieden war der Steinacher Gewichtheber Simon Brandhuber mit seiner Leistung bei den Olympischen Spielen in Tokio nicht. Deswegen will er 2024 in Paris in Topform an den Start gehen (Foto: Swen Pförtner/dpa)

 

Goldenes Buch Eintrag 2Goldenes Buch Text 4.1

 „Ganbatte – Gib dein Bestes“, schrieb Simon Brandhuber in das Goldene Buch der Gemeinde Steinach

 Goldenes Buch Eintrag 4

Bürgermeisterin Christine Hammerschick (links), Altbürgermeister Karl Mühlbauer (rechts) sowie stehend v.l. 3. Bürgermeister Stefan Heller, Geschäftsleiterin im Rathaus Ursula Heller und 2. Bürgermeister Martin Haberl gratulierten Simon Brandhuber zur Teilnahme an den Olympischen Spielen

 

Gäste 5 Brandhuber Simon Hammerschick und Schneider

Bild links: Viel zu erzählen hatten Simon Brandhuber und die Gäste hatten viele Fragen. Hier im Gespräch mit 2. Bürgermeister Martin Haberl (rechts) und Gemeinderat Franz Kiermeier.        Bild rechts: Bürgermeisterin Christine Hammerschick überreichte Simon Brandhuber einen USB-Stick mit einem Film von Detlev Schneider (links) über den Lebenslauf und die sportlichen Erfolge des Gewichthebers


 

Stellenausschreibung für geringfügig entlohnte Beschäftigung

 

Das neugegründete gemeinsame Kommunalunternehmen Abwasserdienstleistung Donau-Wald sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt Beschäftigte (m/w/d) im Rahmen eines geringfügig entlohnten Beschäftigungsverhältnisses. Zur detaillierten Anzeige gelangen Sie hier.


 

Verabschiedung von Max Bogenberger

 

Nach 45 Dienstjahren wurde Herr Max Bogenberger im Rahmen einer Feierstunde von der ersten Bürgermeisterin Christine Hammerschick verabschiedet.

Als die Gemeinde Steinach im Jahr 1976 die Stelle eines Schulbusfahrers ausgeschrieben hatte, bewarb sich Max Bogenberger.

Herr Bogenberger war dann ab 01. Mai 1976 bis einschließlich 31. August 2021 als Schulbusfahrer eingesetzt und somit der am Längsten beschäftigte Mitarbeiter der Gemeinde Steinach. Bei seiner Verabschiedung erzählte Herr Bogenberger viele Anekdoten und Geschichten aus seiner Zeit als Schulbusfahrer. Sehr wichtig war es laut Aussage von Herrn Bogenberger immer, die Ruhe zu bewahren und auch den richtigen Umgang mit den Kindern und Eltern zu pflegen. In all den Jahren seiner Beschäftigung hat er sehr viele Erfahrungen gesammelt und an Hand dieser erlernt, wie in speziellen Situationen zu verfahren war. Während seiner Dienstzeit hat Max Bogenberger mit sechs Schulleitern/-innen zusammengearbeitet. Auch hat er bis zum Neubau des Kindergartens in Steinach die Kinder aus dem Gemeindebereich Steinach zum Kindergarten nach Parkstetten befördert.

Die erste Bürgermeisterin dankte Herrn Max Bogenberger sehr herzlich für seine Loyalität gegenüber der Gemeinde Steinach. Sie erklärte, dass es für eine derartige Treue und Zuverlässigkeit keine Worte gäbe.

Bereits anlässlich seines Dienstjubiläums würdigte und dankte die erste Bürgermeisterin Herrn Bogenberger am 01. Mai 2021 für seine Zuverlässigkeit und sein Augenmerk, welches er stets auf die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler hatte.

Dem noch sehr rüstigen Max Bogenberger wünschte Bürgermeisterin Christine Hammerschick alles Gute für seinen wohlverdienten Ruhestand und vor allem weiterhin viel Gesundheit.

Zum Abschied und zur Erinnerung überreichte die erste Bürgermeisterin Herrn Bogenberger eine Bildtafel mit Fotos aus seiner Beschäftigungszeit bei der Gemeinde Steinach.

 

Bogenberger Hammerschick Heller 3.1

Die erste Bürgermeisterin und die Geschäftsleiterin Ursula Heller dankten Herrn Max Bogenberger für seine treuen Dienste.


 

Zehn Jahre 60plus – eine Erfolgsgeschichte           

 

Rückblick und Programm 2021 vorgestellt

„Zehn Jahre sind eine kurze, aber auch eine lange Zeit“, so begrüßte der Seniorenbeauftragte der Gemeinde Steinach, Detlev Schneider, die vielen Gäste am Freitag, den 27. August 2021 im Sport- und Pfarrheim in Steinach. Er erinnerte an die Anfangszeiten von 60plus. Begonnen habe Alles 2009 mit der Gründung der „Integrierten Ländlichen Entwicklung“ (ILE nord 23). 23 Kommunen im nördlichen Landkreis Straubing-Bogen unter einem Hut zu bringen, um den Handlungsbedarf und die Möglichkeiten für eine überregionale Strategie, Abstimmung und Zusammenarbeit auf verschiedenen Gebieten zu ermitteln, war eine große Aufgabe. Die Gemeinde Steinach war eine der 23 Gemeinden. Für die Gemeinde Steinach wurden als Leiter des Arbeitskreises der damalige, stellvertretende Bürgermeister und Gemeinderat Hans Agsteiner und der damalige Gemeinderat Detlev Schneider ausgewählt. Beeindruckt hatte Schneider, als man Pilotprojekte in Österreich besuchte, insbesondere ein Ort in der Nähe von Graz, der so groß wie Steinach ist. Hier wurden alle vier Wochen Treffen von Senioren angeboten. Der Gemeinderat bestellte Detlev Schneider und Hans Agsteiner als Seniorenbeauftragte der Gemeinde Steinach und die Seniorenarbeit begann. Zunächst waren es 2011 Filmvorführungen oder Kaffeekränzchen im Sport- und Pfarrheim. Im Frühjahr 2012 wurden Besichtigungen und erste Fahrten mit Fahrgemeinschaften organisiert. Mittlerweile wird mit dem Bus gereist. Fast 100 Veranstaltungen wurden bisher angeboten.

In einem Film, den Detlev Schneider zusammengestellt hatte, konnten die 60plus-Teilnehmer noch einmal die zehn Jahre Revue passieren lassen. Viele Ziele wurden im Landkreis angesteuert. Der Reiseradius bewegte sich auch in den Bezirken Niederbayern, Oberpfalz und Oberbayern. Nach jeder Besichtigung, wie zum Beispiel eines Museums, einer Kirche oder eines Betriebes, stand die Einkehr in einem gemütlichen Gasthaus auf dem Programm.

 

Einmal im Monat den Alltag zurücklassen

Altbürgermeister Karl Mühlbauer, der zur Gründerzeit im Amt war, nannte die zehn Jahre 60plus ein Erfolgserlebnis. Ohne Detlev Schneider und Hans Agsteiner würde es 60plus nicht geben. Der ehrenamtliche Einsatz ermöglicht es den Senioren, einmal im Monat aus dem Alltag herauszukommen. Bei Gesprächen besteht auch die Möglichkeit, sich einen Bekannten- und Freundeskreis aufzubauen. Mit dem Zitat „Das Geschaffene suche Seinesgleichen“ drückte auch die erste Bürgermeisterin Christine Hammerschick ihre Anerkennung für das Geleistete aus. Die Filmvorführung mit einem Rückblick auf die vergangen zehn Jahre, habe eindrucksvoll vor Augen geführt, wie sich der 60plus-Treff aus kleinen Anfängen entwickelt hat.

Pfarrer Christof Hagedorn nannte den Namen 60plus klug gewählt. Das vielfältige Angebot von Ausflügen sei sehr interessant.

Der Seniorenbeauftragte der Gemeinde Steinach Hans Agsteiner merkte an, dass sich die Entwicklung nicht von selbst ergeben habe. Durch die Mitwirkung Vieler sei 60plus zu einer bedeutenden Einrichtung in der Gemeinde geworden, um welche die Gemeinde Steinach von anderen Gemeinden beneidet werde. Sein Dank galt der Gemeinde Steinach für den jährlichen Zuschuss und allen Spendern. Sein Dank galt auch, neben den beiden Seniorenbeauftragten, dem Organisationsteam mit Erich Miketiuk, Margarete Amberger, Centa Leibl, Heinz und Magdalena Dahlke, Gerhard Heinl und Gisela Haßkerl. Abschließend stellte Hans Agsteiner das Programm für 2021 vor.

 

01 60plus Arbeitskreis mit Bgm Hammerschick 1.1

Bürgermeisterin Christine Hammerschick (rechts) dankte dem Organisationsteam mit Detlev Schneider und Hans Agsteiner. V.r. Bürgermeisterin Christine Hammerschick, die Seniorenbeauftragten der Gemeinde Hans Agsteiner und Detlev Schneider und die Mitglieder des Organisationsteams Gisela Haßkerl, Centa Leibl, Heinz Dahlke, Margarete Amberger, Magdalena Dahlke, Gerhard Heinl, es fehlt Erich Miketiuk.

 

02 Schneider und Agsteiner03 60plus Hammerschick Mühlbauer Hagedorn 2.1

Bild links: Die Seniorenbeauftragten Detlev Schneider (links) und Hans Agsteiner haben entscheidend zu dieser Erfolgsgeschichte beigetragen.

Bild rechts: Bürgermeisterin Christine Hammerschick, Altbürgermeister Karl Mühlbauer und Pfarrer Christof Hagedorn verfolgten bei der Filmvorführung die Aktivitäten und zollten Anerkennung

 

04 60plus Gäste 7.1

Ein Blick in die Gästerunde.


 

Gründung eines gemeinsamen Kommunalunternehmens im Bereich Abwasser

 

Am Freitag, den 30. Juli 2021, fanden sich in Niederwinkling alle ersten Bürgermeister der 17 Gemeinden ein, die sich zu dem gemeinsamen gKU Abwasserdienstleistung Donau-Wald zusammengeschlossen haben und setzten ihre Unterschriften auf die Unternehmenssatzung.

 

Mit diesem Zusammenschluss wollen die Gemeinden die Vorgaben aus der Eigenüberwachungsverordnung umsetzen indem die turnusmäßigen Überprüfungen der Abwasserleitungen und Schächte durchgeführt werden, damit deren Sanierungsbedarf langfristig reduziert und ein aktiver Grundwasserschutz sichergestellt wird.

Viele Abwasserkanäle sind in den meisten Kommunen 30 bis 40 Jahre alt. Sie bilden einen hohen Vermögenswert, der im Boden liegt und dadurch nicht ersichtlich ist. Zum Erhalt dieses Anlagevermögens und in Anbetracht des Natur- und Umweltschutzes ist eine vorausschauende Instandhaltung zu gewährleisten.

 

Ludwig Waas, Bürgermeister der Sitzgemeinde des neuen Unternehmens, merkte an, dass die Idee der Gründung vor vielen Monaten aus dieser Notwendigkeit und dem Bedarf heraus entstand und dass dessen Umsetzung konsequent verfolgt wurde – zunächst aus einem kleinen Kollegenkreis heraus bis sich nun insgesamt 17 Kommunen angeschlossen haben (die Gemeinde Steinach war von Anfang an mit im „Boot“).

 

Michael Franz vom Wasserwirtschaftsamt Deggendorf befand diesen Zusammenschluss als sehr positiv und lobenswert und unterstrich, dass die sich gestellten Aufgaben bedeutend und vorbildlich seien. Sogar in München wird dieses gemeinsame Projekt wahrgenommen.

 

Foto gKU Abwasser Dienstleistung Donau Wald 30.7.21 1Foto gKU Abwasser Dienstleistung Donau Wald 30.7.21 2

 (Foto: KU Niederwinklung/Martin Pielmeier)

Die 17 Kommunen, die dieses Kommunalunternehmen bilden, sind:

Bernried, Offenberg und Metten aus dem Landkreis Deggendorf sowie Falkenfels, Haselbach, Kirchroth, Leiblfing, Mariaposching, Mitterfels Niederwinkling, Parkstetten, Perasdorf, Perkam, Rattiszell, Schwarzach, Steinach und Wiesenfelden.


 

Ehrung von Frau Christa Heisinger

 

Am 13. Juli 2021 erhielt unsere frühere dritte Bürgermeisterin Frau Christa Heisinger von Landrat Josef Laumer die Bayerische Ehrenamtskarte in Gold. Die ehemalige stellvertretende Landrätin bekam diese Auszeichnung aufgrund ihres jahrzehntelangen, ehrenamtlichen Engagements. 25 Jahre lang übernahm sie als Kreisvorsitzende der Katholischen Landvolkbewegung Führungsverantwortung und setzte sich auch als Ortsbäuerin immer gerne für die Belange der Landwirtschaft ein.

Durch ihre vielseitige Erfahrung war sie auch ein wertvolles Mitglied in der Kreiskommission „Unser Dorf soll schöner werden“.

 

 Foto Ehrung LRA Heisinger Christa

Personen auf dem Bild:

Bundestagsabgeordneter Alois Rainer, 2.Bürgermeister der Gemeinde Steinach Martin Haberl, stellvertretende Landrätin Barbara Unger, Christa Heisinger, Landrat Josef Laumer (Foto: Irmgard Hilmer)


 

Rektorin, Schulbusfahrer, Lesepate und Referendar verabschiedet


Bogen neues Ziel der Rektorin Claudia Albrecht – Dank an Altbürgermeister Karl Mühlbauer


„Eigentlich haben wir uns auf diesen Tag gar nicht gefreut“, so stellvertretende Schulleiterin Cornelia Rösch von der Josef-Schlicht-Grundschule Steinach bei der Verabschiedung von Rektorin Claudia Albrecht. Die Schulfamilie verlassen auch Schulbusfahrer Max Bogenberger, Lesepatin Cilly Fuchssteiner und Referendar Florian Geissler. Der Abschied von nun Altbürgermeister Karl Mühlbauer wurde dieses Jahr nachgeholt.

 

Rektorin Albrecht und stellvertretende Schulleiterin Rösch hatten noch die Aufgabe den Schulbusfahrer Max Bogenberger zu verabschieden. Bogenberger war 45 Jahre lang nicht nur ein zuverlässiger Fahrer, sondern auch Seelenklemptner für die Schüler. Cilly Fuchssteiner bezeichnete Albrecht als „unsere Schuloma“. Sie habe mit den Kindern gelesen, gerechnet und gelernt. Die Kinder haben sie ins Herz geschlossen. Zwei Jahre war Florian Geissler als Referendar an der Grundschule. Rektorin Albrecht wünschte ihm, nach seiner hervorragenden Lehramtsprüfung, an der neuen Schule nette Kolleginnen und Kollegen, genauso nette Schülerinnen und Schüler und nette Eltern.

www Albrecht u Rösch mit Verabschiedung Bogenberger u Fuchssteiner 1

Verabschiedet wurden Rektorin Claudia Albrecht (rechts), Lesepatin Cilly Fuchssteiner, Schulbusfahrer Max Bogenberger; mit im Bild stellvertretende Schulleiterin Cornelia Rösch