Ehrenamt mit Tradition

Vier neue Feldgeschworene vereidigt


Am Dienstag, 9. August wurden im Sitzungssaal des Rathauses in Steinach vier neue Feldgeschworene vereidigt. Damit kann die Gemeinde Steinach wieder auf sieben Feldgeschworene zurückgreifen. Bürgermeister Karl Mühlbauer dankte den neuen Feldgeschworenen für die Bereitschaft, das Amt des Feldgeschworenen zu übernehmen. Der Gemeinderat hatte in seiner Sitzung im Mai 2016 die vier neuen Feldgeschworene bestellt. Die Hauptaufgabe der Feldgeschworenen besteht heute, in Zusammenarbeit mit dem Vermessungsamt, in der Abmarkung der Grenzen.

Feldgeschworene 2016

Bürgermeister Karl Mühlbauer (links) und Vermessungsdirektor Josef Haider (rechts) mit den Feldgeschworenen der Gemeinde Steinach: v.l. Franz Knott, Josef Kinzkofer, Franz Foidl, Josef Früchtl, Norbert Mandl, Josef Stegbauer und Hugo Weis

Mit dem Fahrrad durch Südafrika

Im letzten Jahr nahmen der Steinacher Jürgen Langhans und Stefan Burhenne aus Straubing in einem Bildervortrag die Besucher der Bücherei mit auf eine achttägige Radtour durch den Norden Vietnams.

2017 stand nun eine Radtour durch Südafrika an. Gestartet wurde in Kapstadt, entlang der Südküste, meist auf kleinen Straßen und Schotterpisten entlang der „Garden Route“ nach Mosselbay. Nach zwei Tage in Kapstadt, ging es mit dem Rad den Tafelberg hinauf und am nächsten Tag die traumhafte Panoramastraße südlich von Kapstadt entlang.

Jürgen Langhans und Stefan Burhenne werden in der Bücherei mit eindrucksvollen Bildern von ihren Erlebnissen berichten. Der Bildervortrag findet schon kurz nach ihrer Rückkehr aus Südafrika am Donnerstag, 27. April 2017 um 19:30 Uhr in den Räumen der Bücherei, Hafnerstraße 8 statt. Der Eintritt ist frei. 

Route Südafrika

Jürgen Langhans und Stefan Burhenne werden in der Bücherei wieder mit Bildern von ihren Erlebnissen berichten.

LanghansBurhenne

Der Bildervortrag findet schon kurz nach ihrer Rückkehr aus Südafrika am Donnerstag, 27. April 2017 um 19:30 Uhr in den Räumen der Bücherei, Hafnerstraße 8 statt.

Der Eintritt ist frei.

 

Altbürgermeistertitel und Ehrennadel in Gold verliehen

Ehrenabend für Karl Mühlbauer

Bei der konstituierenden Sitzung des Gemeinderates der Gemeinde Steinach am 7. Mai 2020 beschloss der neu gewählte Gemeinderat einstimmig, dass Karl Mühlbauer der Ehrentitel „Altbürgermeister“ verliehen wird. Im angemessenen Rahmen wurden nun die Feierlichkeit nachgeholt und Altbürgermeister Karl Mühlbauer die Urkunde überreicht und mit der Ehrennadel der Gemeinde Steinach in Gold ausgezeichnet.

 

Am Freitag, 8. Oktober 2021 holte die Gemeinde Steinach die Verabschiedung im Gasthaus Schmid in Wolferszell von Bürgermeister Karl Mühlbauer, die wegen der Coronabeschränkungen nicht möglich war, nach. Eine große Anzahl an geladenen Gästen verfolgte die Ausführungen vom Bürgermeisterin Christine Hammerschick zum politischen Werdegang von Karl Mühlbauer. Begonnen in der Jungen Union, 1983 Gründungsmitglied der Christlichen Wählergemeinschaft, 1984 Wahl in den Gemeinderat und 1995 Wahl zum ersten Bürgermeister. 2020 bei den Kommunalwahlen stellte sich Mühlbauer nicht mehr zur Wahl. In diesen 25 Bürgermeisterjahren war er auch stellvertretender Vorsitzender des Schulverbandes Parkstetten. Beim Wasserzweckverband Buchberggruppe war er ab 1996 stellvertretender Vorsitzender und ab 2008 deren Vorsitzender. Zusätzlich war Mühlbauer Vorsitzender des Geschäftsstellenzweckverbandes der Wasserversorgungsverbände und hat federführend den Zusammenschluss der vier Wasserzweckverbände zum gemeinsamen Wasserzweckverband Straubing-Land (ab Mai 2020) vorbereitet.

 

Spagat zwischen Beruf und Ehrenamt

Bürgermeisterin Christine Hammerschick führte weiter aus, dass Karl Mühlbauer in seinen 25 Bürgermeisterjahren in vielen weiteren Verbänden für die Gemeinde Steinach tätig war und er den Spagat zwischen einem verantwortungsvollen Beruf als Geschäftsführer in der Kreishandwerkerschaft und seinem Amt als ehrenamtlicher Bürgermeister schaffen musste. An dieser Stelle dankte Bürgermeisterin Christine Hammerschick seiner Ehefrau Elisabeth Mühlbauer und Tochter Anna-Lena die viele Stunden auf ihren Ehemann und Vater verzichten mussten für die Unterstützung. Viel wurde in der Amtszeit von Karl Mühlbauer in Angriff genommen, gebaut, saniert, erweitert, renoviert und geschaffen. Ins Leben gerufen hat Karl Mühlbauer 1996 den Gemeindeboten und dieses Informationsblatt auch heute noch mitprägt. Im Gemeinderat hat Karl Mühlbauer eine Atmosphäre des guten Miteinander geschaffen. Die kürzliche Verleihung der Medaille in Bronze für besondere Verdienste um die kommunale Selbstverwaltung habe er sich mehr als verdient.

 

Der Bürgermeister als „Triathlet“

Nachdem die erste Bürgermeisterin Christine Hammerschick die wichtigsten Stationen im Leben des Politikers Karl Mühlbauer schilderte, widmete sich die Geschäftsstellenleiterin Ursula Heller dem Leben des Betriebswirtes und des Bürgermeisters Karl Mühlbauer als „Chef der Gemeindeverwaltung“. Ursula Heller streifte seine Schulzeit, Studienzeit und beruflichen Werdegang bis zum Abschluss als Betriebswirt. Über zwei Jahrzehnte war Karl Mühlbauer als Geschäftsführer in der Kreishandwerkerschaft Ansprechpartner für die Handwerksbetriebe in der Region. Ein Bürgermeister müsse, hinsichtlich seiner Aufgaben, ein Triathlet sein, so Heller. Als Organ der Gemeinde fungiert er als Willensbildungs- und Vollzugsorgan und er ist der Vertreter nach Außen. Eine weitere Aufgabe ist die Tätigkeit als Vorsitzender des Gemeinderates und der Ausschüsse. In der dritten Funktion als Leiter der Verwaltung sorgte Mühlbauer für den ordnungsgemäßen Gang der Verwaltung und die sachgerechte Aufgabenerfüllung.

 

Für die Ortsvereine sprach der Vorsitzende des ASV Steinach Hans Fellinger. Vereine tragen kleine und große Wünsche an den Bürgermeister heran. Mühlbauer war immer bemüht diese Wünsche zu erfüllen ohne das Ziel des Sparens aus den Augen zu verlieren. Anhand der Realisierung des Baus der Sporthalle zeigte Fellinger auf, wie ein Wunsch der Vereine zu einem gelungenen Projekt wurde. Fellinger dankte Altbürgermeister Karl Mühlbauer für das stets offene Ohr und die Unterstützung.

 

Bürgermeisterin Christine Hammerschick überreichte Karl Mühlbauer die Urkunde zur Ernennung zum Altbürgermeister und zeichnete ihn mit der Ehrennadel der Gemeinde Steinach in Gold aus. Die Ehrennadel in Gold wurde bisher nur an den Bischöflich Geistlichen Rat Ludwig Dotzler vergeben. An Ehefrau Elisabeth Mühlbauer und Tochter Anna-Lena überreichte Hammerschick je einen Blumenstrauß.

 

Oft gehört: „Weil i di grad triff“

Die Schlussworte hatte Altbürgermeister Karl Mühlbauer der das Amt des Bürgermeisters eines der schönsten im politischen Bereich der gemeindlichen Selbstverwaltung nannte. Bei Begegnungen mit Bürgern bei Veranstaltungen sei man Nah vor Ort und man erfahre vieles. „Weil i di grad triff“, sei hier ein oft gehörter Satz. In den 25 ereignisreichen, arbeitsintensiven, turbulenten Jahren bestand im Gemeinderat stets ein gutes Klima, eine gute Zusammenarbeit, ein Miteinander ohne Parteipolitik. Die Gemeinde wie eine Firma zu führen, stand für Altbürgermeister Karl Mühlbauer immer im Vordergrund mit der Frage: Würde ich im eigenen Betrieb so handeln? Für Mühlbauer stand die stetige Erhöhung der Finanzkraft im Vordergrund, aber nicht um jeden Preis. Das Erreichbare hing am Ende von vielen Faktoren ab: Finanzierbarkeit, Investoren, Erwerb von Grundstücken, Genehmigungsfähigkeit, bürokratische Hindernisse. Altbürgermeister Karl Mühlbauer dankte allen Mitarbeitern, ehemaligen Mitarbeitern in Verwaltung und Bauhof, allen Mitarbeitern der gemeindlichen Einrichtungen für die loyale Zusammenarbeit. Sein Dank galt auch allen Ehrenamtlichen in der Gemeinde, ob Feuerwehr, Bücherei, Gemeindebotenteam, heimatgeschichtliches Archiv, 60plus, Ferienprogramm sowie bei allen Vereinen und Organisationen die zu einer lebens- und liebenswerten Gemeinde beitragen. Die Gäste spendete dem nun Altbürgermeister Karl Mühlbauer langanhaltenden Applaus, als er am Ende seiner Worte dem neuen Gemeinderat für die Entscheidungen und Arbeit im Gremium stets eine glückliche Hand zum Wohle der Gemeinde Steinach wünschte.

 

Mit einem Film von Detlev Schneider, der das Leben und die Bürgermeistertätigkeit von Karl Mühlbauer aufzeigte endete der offizielle Teil des Ehrenabends.

 

Ehrennadel ans Revers 1

Bürgermeisterin Christine Hammerschick zeichnet Altbürgermeister Karl Mühlbauer mit der Ehrennadel der Gemeinde Steinach in Gold aus. Mühlbauer ist erst der zweite Gemeindebürger, der diese Auszeichnung erhält.

 

Hammerschick mit FamilieUrkunde überreicht 6

Bürgermeisterin Christine Hammerschick dankte seiner Ehefrau Elisabeth               Bürgermeisterin Christine Hammerschick (rechts) und Geschäftsstellenleiterin Ursula Heller

Mühlbauer und Tochter Anna-Lena, die viele Stunden auf ihren Ehemann                 gratulieren Karl Mühlbauer mit einer Urkunde zur Ernennung zum Altbürgermeister

und Vater verzichten mussten für die Unterstützung.

 

FellingerGäste 25

Hans Fellinger von ASV Steinach dankte im Namen der Ortsvereine für die Unterstützung. Eine große Anzahl an geladenen Gästen verfolgte die Urkundenüberreichung und Auszeichnung mit der Ehrennadel in Gold von Altbürgermeister Karl Mühlbauer


 

 

Besuch der Partnergemeinde zum Vereinsjubiläum


TSV Steinach a.d. Saale feierte 95-jähriges Gründungsfest


Am Pfingstsonntag machte sich eine Abordnung der Steinacher Vereine zusammen mit Bürgermeister Karl Mühlbauer auf die Reise nach Unterfranken. Ziel war die Partnergemeinde Steinach a.d. Saale. Hier feierte man bei der "Stänicher Pfingstgaudi" das 95-jährige Bestehen des TSV Steinach a.d. Saale. Pünktlich zum Festzug traf der Bus mit den Vereinsvertretern des ASV Steinach, FFW Steinach, Landjugend Steinach, Vorwaldschützen Steinach, Krieger- und Soldatenkameradschaft Steinach und Musikverein Steinach bei der Partnergemeinde ein.

Der Vorsitzende des ASV Steinach Gerhard Heinl gratulierte im Namen der Vereine im Festzelt dem TSV Steinach zu seinem Jubiläum und überreichte neben einem Spielball auch die Fußballchronik des Vereins. Dabei stellte Heinl einige Gemeinsamkeiten zwischen den ASV und TSV heraus.

ASV gratuliert TSV
Gerhard Heinl, Vorsitzender und Christoph Fellinger, Spielführer vom ASV Steinach gratulieren Claudia Koch, Vorsitzende und Reiner Wehner, Vorsitzender vom TSV Steinach zum 95-jährigen Gründungsfest.

 

Was vor 95 Jahren mit einer Fußballmannschaft begann, ist heute ein großer Verein, der Sport und Kulturelles für jeden bietet. Der TSV Steinach kann stolz auf das Erreichte zurückblicken. Der Verein ist heute mit seinen rund 500 Mitgliedern ein wesentlicher Bestandteil der Dorfgemeinschaft. Sportlich und kulturell trägt er maßgeblich zum Ortsgeschehen bei. Die Sportstätten befinden sich auf hohem Niveau. Bürgermeister Karl Mühlbauer, der an die 26-jährige Partnerschaft der beiden Steinachs erinnerte, überreichte ein Gemeindewappen für das TSV-Vereinsheim.

Bgm gratuliert
Bürgermeister Karl Mühlbauer überreicht ein Gemeindewappen an die Vorsitzenden Claudia Koch und Reiner Wehner

 

Steinach ist eine sportbegeisterte Gemeinde

 

Teilnehmer von Kreis- bis Weltmeisterschaften – Sportlerehrung der Gemeinde

Sportlerehrung BürgermeisteDie Vereine erfüllen mit ihrem Bemühen, Menschen in jungen Jahren an den Sport heranzuführen, einen äußerst wichtigen gesellschaftlichen Auftrag, der vom Staat in diesem Umfang nicht zu leisten wäre. All das, das ganze Jahr, quasi zum „Nulltarif“, nur zu einem minimalen Vereinsbeitrag im Gegensatz zu Beiträge in einem Fitnessstudio. „Die Basisarbeit für hervorragende Leistungen erbringen unsere Sportvereine“, so Bürgermeister Karl Mühlbauer bei der Sportlerehrung der Gemeinde Steinach am Freitag, 12. Februar 2016 in der Aula der Grundschule. Steinach sei eine sportliche und sportbegeisterte Gemeinde. Viele Kinder und Jugendlichen bringen den Sport und die Schule nicht mehr unter einen Hut. Der steigende schulische Druck sowie Ganztagsschule, achtklassiges Gymnasium, Nachmittagsunterricht sorgt zunehmend dafür, dass Kindern und Jugendlichen die Zeit fehlt, um sich nachmittags oder frühabends in einem Sportverein zu betätigen. Dennoch gab es 2015 wieder hervorragende sportliche Leistungen von Jugendlichen und Erwachsenen in der Gemeinde Steinach. Die Gemeinde Steinach ehrt sportliche Leistungen von Steinacher Bürgern oder Personen die für einen Steinacher Verein an den Start gehen. Sechs Gemeinderäte hielten die Laudatio für die einzelnen Sportler, die mit einer Sportlernadel oder Medaille in verschiedenen Stufen ausgezeichnet wurden.

 

Empfang für Olympiateilnehmer Brandhuber – Eintrag ins Goldene Buch

Ganbatte – Gib dein Bestes

 

Die Teilnahme an den Olympischen Spielen ist der Traum eines jeden Leistungssportlers. Für den Steinacher Simon Brandhuber ging dieser Traum dieses Jahr in Erfüllung. Grund genug für die Gemeinde Steinach, Brandhuber am 6. September 2021 im Rathaus zu empfangen, um damit die Anerkennung seiner Leistungen zum Ausdruck zu bringen.
Gewichtheber Simon Brandhuber war bei den Sportlerehrungen in der Gemeinde eine feste Größe. Seinen Erfolgen bei deutschen Meisterschaften, Europa- und Weltmeisterschaften folgte nun die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Tokio. Den Weg dorthin nannte Bürgermeisterin Christine Hammerschick lang und entbehrungsreich. Wer es dorthin geschafft hat, hat früh begonnen, sein Leben nach dem Sport zu richten. Diese Sportler, so auch Brandhuber, wissen, was Disziplin im Alltag und im Training bedeutet. Man lernt, an seine und über seine Grenzen zu gehen, und man weiß, was es heißt, Niederlagen einstecken zu müssen. Man lernt im Sport aber auch, nicht aufzugeben und aus seinen Schwächen zu lernen.

Simon Brandhuber begann seine Karriere im Alter von neun Jahren beim Verein TB 03 Roding, für den er 2001 erstmals bei einem Wettkampf antrat. Schon damals, als er mit seinem Vater, Trainer und Mentor, Werner Brandhuber, zu dem Oberpfälzer Spitzenverein kam, haben die Rodinger sein Talent erkannt. Heute ist er Sportsoldat im Bundesleistungszentrum der Gewichtheber in Leimen.

Bereits in seiner Jugend konnte er einige Erfolge verbuchen und siegte bei diversen Landespokalwettbewerben der Jugend sowie deutschen Jugend-Meisterschaften. Bei den Jugend-Europameisterschaften 2007 in Pavia sowie 2012 in Eilat konnte er jeweils die Bronzemedaille im Reißen gewinnen. Bei den U23-Europameisterschaften 2013 in Tallinn und 2014 in Limassol gewann er jeweils Gold im Reißen und beendete beide Wettkämpfe auf dem zweiten Rang (Zweikampfwertung). 2020 wechselte Brandhuber vom TB 03 Roding, für den er in der Gewichtheber-Bundesliga antrat, zum Ligakonkurrenten AV 03 Speyer. Mit seinem neuen Verein konnte er 2021 die deutsche Mannschaftsmeisterschaft feiern. 2021 qualifizierte sich Brandhuber über den Ranglistenplatz für die Olympischen Sommerspiele in Tokio. Dort war er der Zweitbeste in Gruppe B und landete in der Gesamtwertung im Zweikampf auf Rang 9.
Bevor sich Brandhuber ins Goldene Buch der Gemeinde Steinach eintrug, zeigte ein Film von Detlev Schneider den Lebenslauf und die sportlichen Erfolge des Gewichthebers.

„Ganbatte" schrieb Brandhuber in das Goldene Buch. Ganbatte kommt aus dem Japanischen und bedeutet so viel wie "Gib dein Bestes“. „Wenn man sein Bestes gibt“, so Brandhuber, „hat man sich auch nichts vorzuwerfen“. Anschließend folgten die Gäste seinen Ausführungen zu der Atmosphäre im olympischen Dorf, den Corona Vorsorgemaßnahmen und natürlich zu seinem Wettkampf. Brandhuber ist stolz, in Tokio bei den Olympischen Spielen dabei gewesen zu sein. Dies ist mit nichts zu vergleichen.
Dass das Gewichtheben 2024 nicht mehr olympisch sein könnte, beschäftigt Simon Brandhuber, der 2020 zum Athletensprecher gewählt wurde, sehr. Der Weltverband IWF war zuletzt mehrfach wegen Skandale um Doping und Korruption und der mangelhaften Umsetzung von Reformen von der IOC-Spitze verwarnt worden. Der Start der Gewichtheber für die Sommerspiele 2024 in Paris ist daher in Gefahr.
Sein kurzfristiges Ziel ist die Europameisterschaft 2022 - bis dahin und dort zählt für Simon Brandhuber die Devise „Ganbatte – Gib dein Bestes“

 

Brandhuber Simon Olympia

So richtig zufrieden war der Steinacher Gewichtheber Simon Brandhuber mit seiner Leistung bei den Olympischen Spielen in Tokio nicht. Deswegen will er 2024 in Paris in Topform an den Start gehen (Foto: Swen Pförtner/dpa)

 

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 „Ganbatte – Gib dein Bestes“, schrieb Simon Brandhuber in das Goldene Buch der Gemeinde Steinach

 Goldenes Buch Eintrag 4

Bürgermeisterin Christine Hammerschick (links), Altbürgermeister Karl Mühlbauer (rechts) sowie stehend v.l. 3. Bürgermeister Stefan Heller, Geschäftsleiterin im Rathaus Ursula Heller und 2. Bürgermeister Martin Haberl gratulierten Simon Brandhuber zur Teilnahme an den Olympischen Spielen

 

Gäste 5 Brandhuber Simon Hammerschick und Schneider

Bild links: Viel zu erzählen hatten Simon Brandhuber und die Gäste hatten viele Fragen. Hier im Gespräch mit 2. Bürgermeister Martin Haberl (rechts) und Gemeinderat Franz Kiermeier.        Bild rechts: Bürgermeisterin Christine Hammerschick überreichte Simon Brandhuber einen USB-Stick mit einem Film von Detlev Schneider (links) über den Lebenslauf und die sportlichen Erfolge des Gewichthebers


 

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Ab Juni rollt das Kulturmobil wieder.

 

Am Samstag, 06. August 2016 macht KULTURmobil Station in Steinach halt. Die Veranstaltung findet im Hof der Alten Schule (Hafnerstraße 8, 94377 Steinach) statt. Bei unbeständigen Wetter finden die Vorstellungen in der Halle des Gewerbebetriebes Atlas Kern im Gewerbegebiet Rotham, Gewerbering 1 statt. Der Eintritt zu beiden Veranstaltungen ist frei.

aktuelle Information:

Die Aufführungen finden im Hof der "Alten Schule", Hafnerstraße 8 statt.

Wenn Sommer ist, dann kommt KULTURmobil, das fahrende Theater des Bezirks Niederbayern.

 

1998 hat Bezirksheimatpfleger Dr. Maximilian Seefelder die Idee von der professionellen Künstlertruppe, die über Land fährt und unter freiem Himmel auf Märkten und Plätzen Jung und Alt unterhält, zum ersten Mal in die Tat umgesetzt. Seither wurde KULTURmobil zu einem in Bayern einzigartigen Erfolgsprojekt regionaler Kulturarbeit.

 

Das fahrende Theater des Bezirks Niederbayern geht in diesem Jahr mit dem historischen Drama „Der Räuber Kneißl“  am Abend (20 Uhr) und dem preisgekrönten Kindertheaterstück „Nur ein Tag“ am Nachmittag (17 Uhr) auf Sommertournee.

 

KuMo16 Kneissl 1515 prDie wahre Geschichte des „Räubers Kneißl“ ist vielfach dramatisiert und verfilmt worden. Bei KULTURmobil 2016 bringt Regisseur Louis Villinger die Theaterfassung von Christian Schönfelder auf die Bühne. In seiner Inszenierung beleuchtet er das Spannungsfeld zwischen der öffentlichen Heldenfigur und der Privatperson Mathias Kneißl und zeigt, wie gesellschaftliche Chancenlosigkeit Menschen in die Kriminalität treibt. Die begleitende Live-Musik und die Lieder sind mal lyrisch, mal kraftvoll perkussiv. Traditionelle Klänge treffen moderne Sounds.

 

 

  

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Im Nachmittagsstück für Kinder ab 6 Jahren präsentiert Regisseurin Mirijam Kälberer die anrührende Geschichte um das Leben einer Eintagsfliege. Mit „Nur ein Tag“ hat der mehrfach ausgezeichnete Theater- und Buchautor Martin Baltscheit eine ebenso lustige wie nachdenkliche Parabel über das Leben geschrieben, die Kinder und Erwachsene gleichermaßen berührt.

 

 

 

 

 

Das fahrende Theater des Bezirks Niederbayern tourt vom 18. Juni bis 4. September 2016 durch alle neun niederbayerischen Landkreise.

 

Tourplan und weitere Fotos stehen zum Download unter http://www.kulturmobil.de zur Verfügung.

Bürgerversammlungen in Steinach und Münster


Die Bürgerversammlung stellt eine wichtige Möglichkeit zur Beteiligung der Bürger in der Gemeinde dar. Die Bürgerversammlung dient der Information der Gemeindebürger, der Erörterung gemeindlicher Angelegenheiten und ist mindestens einmal jährlich abzuhalten. Wie in der Bayerischen Gemeindeordnung festgelegt, fanden in Steinach am 4. Dezember 2014 und Münster am 9. Dezember 2014 die Bürgerversammlungen statt, fanden aber kein reges Interesse.

 

2014-12-04 Buergerversammlung Steinach  2

 

Bürgermeister Karl Mühlbauer gab einen umfassenden Bericht über die Gemeinde Steinach. In seinen Eingangsworten sprach Mühlbauer vom Steueraufkommen, welches in den Medien immer hoch eingeschätzt wird. 2015 gehe das Steueraufkommen zurück, sei aber immer noch auf einem hohen Niveau. Trotzdem könnten manche Kommunen nur noch das Notwendigste leisten, haben Probleme die Pflichtaufgaben zu erfüllen. Die Steinacher Gemeindefinanzen seien jedoch geordnet. Die vorausschauende Arbeit der letzten 20 bis 35 Jahre, durch die Ausweisung von Baugebieten auf die Einkommenssteuerbeteiligung zu setzen, gehe auf. 1.585.700 Euro sind im Haushalt 2014 angesetzt und werden vermutlich überschritten. Der Schuldenstand liegt bei 311.142 Euro, was eine Prokopfverschuldung von 104 Euro darstellt. Seit 1998 habe man kein Darlehen mehr aufgenommen. 2.300.000 Euro hat die Gemeinde Steinach derzeit an Barrücklagen und fünf Wohnbaugrundstücke, die zum Verkauf stehen.

 


Neujahrsempfang in historischer Umgebung

 

Neujahrsempfang 2016 Bgm2

 

„An den Tagen um Weihnachten und Neujahr dürfen wir die Seele baumeln lassen. Es ist an der Zeit sich bewusst zurückzulehnen, innezuhalten und noch einmal auf die Ereignisse des Jahres 2015 zurückzuschauen. Seien wir ehrlich und ziehen Bilanz: Vieles, was wir geplant hatten ist geschafft, manches wartet noch darauf, mit voller Kraft angepackt zu werden. Jetzt haben wir Gelegenheit, schöne und freudige Momente noch einmal in uns aufzunehmen und weniger angenehme und auch traurige Augenblicke zu verarbeiten. So fällt es doch leichter, entspannt in die Zukunft zu schauen und mit neuen Elan in das heute begonnene Jahr 2016 zu starten", so Bürgermeister Karl Mühlbauer beim Neujahrsempfang der Gemeinde Steinach am 1. Januar im Schlosshof in Steinach.

Viele Herausforderungen und Ideen warten


Jahresabschlussfeier – Dank und Gratulationen


Am Freitag, 8. Januar hat die Gemeinde Steinach den Jahresabschluss im Landhaus Krone in Steinach veranstaltet. Bürgermeister Karl Mühlbauer blickte auf internationaler und kommunaler Ebene zurück auf das vergangene Jahr. Im Anschluss dankte er langjährigen Mitarbeitern für die Zusammenarbeit.
Gerade die langjährigen Mitarbeiter haben über große Zeiträume hinweg gezeigt und bewiesen, dass für sie die Zuverlässigkeit, selbständiges Arbeiten und das über das normale Maß hinaus, über den viel zitierten Tellerrand hinaus eine Selbstverständlichkeit ist. In der Gemeinde Steinach ist in der Verwaltung Ursula Heller seit 15 Jahren im Melde- und Passamt beschäftigt. In der Grundschule ist Monika Knott seit 15 Jahren als Reinigungskraft angestellt und Roland Schmid, Bauhofleiter ist seit 10 Jahren im Bauhof für die Gemeinde Steinach tätig.

 

Jahresabschluss 2015 Mitarbeiter
Bürgermeister Karl Mühlbauer (rechts) bedankte sich bei den langjährigen Mitarbeitern Roland Schmid, Ursula Heller und Monika Knott.